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Grizzlys Wolfsburg Dixon trifft: Grizzlys gewinnen erstes Play-Off-Spiel
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Dixon trifft: Grizzlys gewinnen erstes Play-Off-Spiel
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23:30 07.03.2018
Rein damit: Sebastian Furchner erzielt hier das 1:0 für die Grizzlys, die Schwenningen am Ende mit 4:3 n. V. besiegten. Quelle: Sebastian Bisch
Wolfsburg

Nur 2050 Zuschauer wollten den Play-Off-Auftakt der Grizzlys sehen. Wer fehlte, verpasste was. Der dezimierte Eishockey-Vizemeister schlug die Schwenninger Wild Wings nach spannendem Spiel verdient mit 4:3 (1:1, 1:1, 1:1) in der Verlängerung. Stephen Dixon schoss das entscheidende Tor, zuvor hatten Sebastian Furchner, Christoph Höhenleitner und Brent Aubin getroffen. Die Grizzlys brauchen zum Einzug ins Viertelfinale nun nur noch einen Sieg aus maximal zwei Partien.

Erstes Drittel: Torjäger Kris Foucault war in den Kader zurückgekehrt, im Tor stand Jerry Kuhn und auf dem Eis insgesamt erst einmal eine Wolfsburger Mannschaft, die ganz anders auftrat als am Sonntag beim Hauptrunden-0:3 in Schwenningen. Die Grizzlys marschierten, hatten Rhythmus und schossen viel. Das 1:0, bei dem Furchner Jimmy Sharrows Schuss abfälschte, war trotz des frühen Zeitpunktes schon verdient. Danach forderten unter anderem Furchner und Brent Aubin Wild-Wings-Keeper Dustin Strahlmeier, Tyson Mulock traf nur die Latte. Schwenningen traf aus dem Nichts. Ein eher harmloser Schuss von Ex-Grizzly Simon Danner flog halbhoch Richtung Tor, touchierte die Schlägerspitze von Wolfsburgs starkem Antreiber Kamil Kreps und war unhaltbar abgefälscht drin. Schmeichelhaft für die Gäste.

Zweites Drittel: Es kam noch bitterer. Wolfsburg zu gierig, Björn Krupp zu tief aufgerückt, Konter, kein Problem für Torjäger Will Acton, zur Gästeführung abzuschließen. Das Team von Pavel Gross war danach spürbar verunsichert, fing sich zur Hälfte des Spiels, wurde aber nicht mehr so gefährlich wie in den ersten 20 Minuten. Fehler wie beim 1:2 hatten die Grizzlys vermeiden wollen, denn die Schwarzwälder, die nicht unbedingt gern das Spiel machen, warten auf solche Chancen. Mit der Führung im Rücken standen die Gäste nun stabil. Bis Jeff Likens mit einem traumhaften Diagonal-Pass Höhenleitner fand, der locker ausglich.

Drittes Drittel: Mit dem Ausgleich im Rücken hatte Wolfsburg das Momentum, Furchner tauchte allein vor Strahlmeier auf, bekam die Scheibe aber auch im Nachschuss nicht rein. Dann hämmerte Sharrow den Puck von der blauen Linie an den Pfosten, Aubin schaltete am schnellsten, schob den Abpraller zum 3:2 rein. Schwenningen spielte sein Spiel: lauern. Die Grizzlys boten einen Konter an, Tobias Wörle verpatzte die 2:1-Situation. Doch der Ausgleich fiel noch. Robbie Bina war an Marc El-Sayed dran, konnte aber dessen Schläger nicht kontrollieren, so dass der den Schuss von Wörle abfälschen konnte. Wieder nichts zu machen für Kuhn, der danach gegen Markus Poukkula das 3:4 verhinderte. „Ein enges Spiel. Das ist Play-Off-Eishockey. Wir müssen weiter Gas geben, dann sehen, was passiert“, sagte Krupp vor der...

...Verlängerung: Wolfsburg blieb die aktivere Mannschaft und belohnte sich. Likens zog von der blauen Linie ab, Dixon fälschte ab. 4:3 für die Grizzlys. Dixons Schläger war, bevor er den Puck berührte, relativ hoch, die Schiedsrichter zogen den Videobeweis zu rate, doch die Entscheidung stand. Wolfsburg durfte sich freuen.

Von Jürgen Braun

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