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Die Panther haben Grizzlys zum Fressen gern

Eishockey – DEL: Augsburger 4:3-Erfolg Die Panther haben Grizzlys zum Fressen gern

Der eine Punkt ist ein schwacher Trost: In einem wichtigen Spiel um einen guten Playoff-Platz in der DEL gaben die Grizzlys Wolfsburg am Mittwoch einen Sieg aus der Hand, unterlagen gegen die Augsburger Panther mit 3:4 (1:1, 1:1, 1:1) nach Verlängerung.

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Der Moment, der das Spiel kippte: Tyler Haskins (l.) hat sich vergeblich in den Schuss von Braden Lamb (nicht im Bild) zum 3:3 geworfen.

Quelle: Hay/CITYPRESS24

Wolfsburg. Matchwinner war Panther-Torjäger Trevor Parkes mit zwei Treffern, für Wolfsburger waren vor 2200 Zuschauern Mark Voakes (2) und Alexander Weiß erfolgreich. Die Grizzlys bleiben damit das beliebteste Beutetier der Panther, Augsburg gewann im vierten Saison-Duell zum vierten Mal.

Das erste Drittel verlief ausgeglichen, die Grizzlys agierten zwar etwas fahrig im Spielaufbau, hatten aber gegen die gut organisierten Augsburger durchaus ihre Chancen. Jeff Likens und Brent Aubin scheiterten, ehe Parkes auf der Gegenseite viel zu frei in der gefährlichen Zone vorm Tor stand und zum 0:1 traf. Fast hätte Thomas Holzmann ein paar Minunten später aus fast identischer Position getroffen, aber diesmal war Grizzlys-Goalie Felix Brückmann zur Stelle. Wolfsburg erhöhte dann den Druck, erst lenkte Torwart Jonathan Boutin einen Sebastian-Furchner-Schuss an die Latte, dann fälschte Voakes einen Aubin-Schuss geschickt mit der Schlägermitte zum 1:1 ins Tor ab.

Im zweiten Drittel erwischte dann wieder Augsburg den besseren Start: Ex-Grizzly Arvids Rekis zog unbehelligt von Philip Riefers (der danach draußen bleiben musste) von der blauen Linie ab, Brückmann war die Sicht versperrt - 1:2. Aber diesmal antworteten die Hausherren schneller, Voakes staubte im Poweplay nach abgeblocktem Patrick-Seifert-Schuss zum 2:2 ab. Danach machte Wolfsburg wieder mehr Druck, für Unterhaltung sorgten aber vor allem Voakes, Jimmy Sharrow und Mark Cundari mit einer kleinen Keilerei zum Drittelende. Grizzly-Verteidiger Weiß: „Wenn man in der Tabelle so nah beieinander ist, dann ist klar, dass auch mal Emotionen hochkommen...“

Leichte Scheibenverluste der Wolfsburger sorgten zu Beginn des Schlussabschnitts wieder für Gefahr, Parkes brachte dann ordentlich Leben aufs Eis: Erst scheiterte er zweimal an Brückmann, dann musste er für einen Stockschlag gegen Armin Wurm auf die Strafbank - und Weiß sorgte mit einem satten Schuss in Überzahl für Wolfsburgs 3:2.

Das hätte die Vorentscheidung sein können, aber erst scheiterte Tyler Haskins an Boutin, dann kassierte Jeff Likens eine überflüssige Zwei-plus-Zehn-Strafe, als Gerrit Fauser ohnehin schon brummte. Die Folge: In doppelter Überzahl fand Braden Lamb die Lücke zum 3:3. Furchner scheiterte anschließend noch mal knapp, es ging in die-Overtime.

Und da gab‘s dann das Finale der Trevor-Parkes-Show: Augsburgs Topskorer luchste Aubin den Puck ab, fuhr ums Tor herum und beendete mit einem klassischen Bauertrick-Treffer die Partie. „Manchmal hat man ein Team, gegen das alles klappt“, freute sich der Matchwinner über den Fortbestand der Augsburger Siegesserie gegen Wolfsburg. „Aber wir sind vor allem glücklich mit diesem Auswärtssieg.“

Auf der Gegenseite ärgerte sich Grizzlys-Stürmer Fabio Pfohl über einen unrunden Abend: „Wir müssen lernen, uns über 60 Minuten an das zu halten, was wir vor dem Spiel besprechen. Wir sind laufstark, aber wir müssen sauberer spielen, dann kommen auch unsere Tore von alleine.“

von Andreas Pahlmann und Jakob Schröder

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