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Die Olympia-Grizzlys stehen im Viertelfinale!

Eishockey Die Olympia-Grizzlys stehen im Viertelfinale!

Was für ein Spiel! In einer spannenden Partie gegen die Schweiz siegte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft mit Gerrit Fauser und Björn Krupp von den Grizzlys Wolfsburg bei den Olympischen Spielen mit 2:1 (1:0, 0:1, 0:0) in Overtime – der erste Viertelfinal-Einzug seit 2002!

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Raus mit der Freude! Gerrit Fauser (2. v. l.) und Björn Krupp (r.) bejubelten mit der DEB-Auswahl den Einzug ins Viertelfinale der Olympischen Winterspiele.

Quelle: dpa

Pyeongchang. Noch dazu war es der erste Sieg gegen die Eidgenossen seit 42 Jahren, doch der Weg dorthin war kein leichter – und aus Wolfsburger Sicht einmal richtig schmerzhaft: Marcus Kink fälschte in der 15. Spielminute einen Schuss des schweizerischen Kapitäns Raphael Diaz ab, die Scheibe traf Fauser im Gesicht. Der 28-Jährige ging blutend zu Boden, verließ zur Behandlung das Eis. Grizzlys-Fans konnten jedoch aufatmen: Zu Beginn des zweiten Drittels war der Stürmer wieder da – eine dicke Lippe hielt Fauser nicht vom Weitermachen ab.

Während der gebürtige Nürnberger mit Kink (Adler Mannheim) und Marcel Noebels (Eisbären Berlin) stürmte, lief Krupp in der Defensive zusammen mit Daryl Boyle auf. Bis auf Fausers Chance zum 2:1 in der 48. Minute im Gedränge vor dem schweizerischen Tor waren beide Wolfsburger ansonsten unauffällig, bestätigten aber, was Grizzlys-Coach Pavel Gross in den vorherigen Partien bei seinen beiden Schützlingen feststellte: „Die beiden spielen solide und machen gute Arbeit.“

Der 49-Jährige schaute das Spiel zu Hause, stellte aber nicht erst bei der Partie gegen die Schweiz fest: „Bei Olympia ist es ein etwas höheres Level als bei uns. Die Spiele haben mehr Intensität, mehr Speed.“ Intensiv war die Partie gegen die Schweiz allemal. Und auch das Viertelfinal-Spiel am Donnerstag (13.10 Uhr deutscher Zeit) ist vielversprechend: Es geht erneut gegen Gruppengegner Schweden. Das erste Aufeinandertreffen endete denkbar knapp mit 1:0 für die Tre Kronor – der starke Auftritt des DEB-Teams dürfte den Skandinaviern aber noch im Gedächtnis sein.

Von Yannik Haustein

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