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Die Mauer fällt, die Serie hält

Grizzlys Wolfsburg Die Mauer fällt, die Serie hält

Die Mauer fällt, aber die Serie hält. Nach sagenhaften 315 Minuten und einer Sekunde kassierte Keeper Felix Brückmann zwar wieder ein Gegentor, doch die Grizzlys Wolfsburg rocken weiterhin das Eishockey-Oberhaus, fuhren mit 3:2 (1:0, 1:0, 0:2) nach Verlängerung ihren fünften Sieg in Folge ein.

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Der Puck ist nicht drin, der Grizzly hängt am Pfosten: Stephen Dixon (r.) und die Grizzlys besiegten die Eisbären dennoch nach Verlängerung.

Quelle: imago

Wolfsburg. Robbie Bina, Brent Aubin und Jeremy Dehner trafen.

Die Heimstärksten gegen die Zweitbesten in der Fremde: Die Gäste gaben zuerst Gas, holten eine Strafe heraus. Und wo das Powerplay in Düsseldorf noch gut gespielt, aber erfolglos geblieben war, funkte es gestern gleich. Bully-Gewinn, zwei Pässe, Bina durch Petri Vehanens Beine - 1:0 für Wolfsburg.

Die Grizzlys marschierten, Lubor Dibelka traf nach feinem Solo nur den Pfosten - ärgerlich. Dann fand Berlin ins Spiel, die beste Chance für Micki DuPont fischte Brückmann weg. Wolfsburgs Keeper - natürlich das Thema gestern. Er hält den DEL-Rekord für Spiele ohne Gegentor in Folge. Wie lange würde die Wolfsburger Mauer halten. Nach 21:03 Minuten im Spiel schien sie gefallen. Ein Fehlpass von Jeff Likens, Spencer Machacek drückte den Puck rein. Nach genau 290 Minuten ohne Gegentor schien Brückmann erstmals wieder geschlagen. Nach dem Videobeweis gab‘s aber die kalte Dusche für die Eisbären: Es war eindeutig ein Schlittschuhtor und zählte nicht.

Berlin drängte, schwächte sich aber auch selbst. Konsequenz: Wolfsburg spielte plötzlich mal in doppelter Unterzahl, Mark Voakes täuschte einen Schuss an, die Traumvorlage verwandelte Aubin eiskalt - 2:0. Dibelka hätte wenig später verzweifeln können. Wieder war er frei, wieder hatte er ein freies Eck vor sich, diesmal war Vehanen überragend mit der Fanghand da. Für Berlin traf Kyle Wilson MacQueen nur den Pfosten.

Die Eisbären wurden wütend, Florian Busch beendete die Serie des DEL-Rekord-Keepers. In Unterzahl schwamm Wolfsburg, Jimmy Sharrow verdeckte die Scheibe mit der Hand - Penalty, Ausgleich. Doch in der Höhle der heimstarken Eisbären blieben die Grizzlys kühl, retteten sich in die Verlängerung, überstanden eine Unterzahl - und 28 Sekunden vor Schluss vollstreckte Jeremy Dehner zum 3:2.

Keeper Brückmann meinte: „Das war ein wichtiger Sieg bei der heimstärksten Mannschaft.“ Stürmer Voakes sagte: „Ich glaube, wir haben einen Lauf, jetzt wollen wir am Sonntag Revanche gegen München.“

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