Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Grizzlys Wolfsburg Die Grizzlys vor der Serie gegen Berlin: Furchner und die Kunst der Play-Offs
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Die Grizzlys vor der Serie gegen Berlin: Furchner und die Kunst der Play-Offs
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:30 12.03.2018
Als Underdogs nach Berlin: Für Sebastian Furchner (l.) und die Grizzlys Wolfsburg bedeutet das aber traditionell keinen Nachteil. Quelle: Sebastian Bisch
Wolfsburg

Bis zum Final-Duell mit den Eisbären lief es in der Saison 2010/11 bei den Grizzlys ausgezeichnet: Als Hauptrunden-Erster zog Wolfsburg in die Play-Offs ein, kegelte erst die Kölner Haie und dann die Krefeld Pinguine jeweils glatt mit 3:0-Serien-Siegen aus dem Wettbewerb. „Wir sind ins Finale gegangen, um die Meisterschaft zu gewinnen“, erinnert sich Furchner an das bis dato beste Play-Off-Abschneiden der Grizzlys.

Doch im Kampf um den Titel kam alles anders als noch zuvor: Nun hatten die Grizzlys das schlechtere Ende des Sweeps, Berlin machte die Meisterschaft in drei Spielen klar. „Das war eine klare Kiste. Damals war es eine andere Zeit, Berlin hat das Geschehen dominiert“, blickt Furchner zurück auf den ersten Vizetitel der Grizzlys.

Doch mit der Vergangenheit will sich der 35-Jährige nicht aufhalten: „Mit der jetzigen Situation hat das nicht mehr viel zu tun. Jedes Jahr passieren so viele verrückte Dinge in den Play-Offs, darum ist diese Serie gar nicht mehr so präsent.“ Auf beiden Seiten gibt es allerdings noch einige Akteure, die das Finale 2011 miterlebten: Neben Furchner waren die Verteidiger Robbie Bina und Armin Wurm sowie die Stürmer Tyler Haskins und Christoph Höhenleitner dabei, bei den Eisbären sind es mit Jens Baxmann, Frank Hördler, Constantin Braun, Florian Busch und André Rankel ebenfalls fünf Akteure.

Berlin hat eine sehr starke Mannschaft, die offensiv und defensiv sehr gut besetzt ist. Es ist an uns, sie zu knacken“, weiß Furchner, der aber betont: „Unser großes Plus ist, dass wir viele Spieler mit Leidenschaft, Charakter und Herz haben.“ Und: Die Rolle des Underdogs „hat uns immer nur stärker gemacht“, so der Stürmer, der sich auch auf die traditionell gute Atmosphäre bei den Duellen mit den Eisbären freut: „Es macht immer riesig Spaß, wenn die Luft knistert. Das überträgt sich auch aufs Eis.“

Was bisher war, zählt für den gebürtigen Kaufbeurer derweil nicht: „Die Kunst in den Play-Offs ist, nicht zu viele Emotionen aus der Vergangenheit zu ziehen, sondern immer nach vorn zu schauen.“

Von Yannik Haustein

Es wird heiß auf dem Eis – da geben wir Ihnen unser Bärenwort: Denn ab Mittwoch ist das Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga Bärensache: Die Grizzlys Wolfsburg müssen im ersten von maximal sieben Spielen um 19.30 Uhr bei den Eisbären Berlin antreten. Vier Siege bedeuten das Halbfinale.

11.03.2018

Wolfsburg setzt sich im Schwenninger Tollhaus mit 3:2 durch. Ab Mittwoch geht es gegen gegen Berlin. Sebastian Furchner, Stephen Dixon und Brent Aubin trafen für die Gäste.

09.03.2018

Der Sieg im ersten Spiel der Play-Offs begeisterte Wolfsburg, doch die Kulisse war mickrig und sorgte für Unmut.

08.03.2018