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Grizzlys Wolfsburg Die Grizzlys siegen mit 4:2 in Iserlohn
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Die Grizzlys siegen mit 4:2 in Iserlohn
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22:28 24.10.2017
Grizzlys-Jubel: Doppeltorschütze Sebastian Furchner (r.) und Wolfsburg gewannen 4:2 in Iserlohn.  Quelle: imago sportfotodienst
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Iserlohn

 Am Ende war es fast schon locker, aber bis dahin hatten die Grizzlys Wolfsburg in ihrem Auswärtsspiel im Eishockey-Oberhaus hart arbeiten müssen. Dann stand ein 4:2 (0:0, 1:0, 3:2) bei den Iserlohn Roosters fest. Sebastian Furchner (2), Tyler Haskins und Jeremy Dehner schossen die Tore.

Iserlohn ohne Heimdreier, Wolfsburg mit nur einem Auswärtssieg zuvor: Heimschwach gegen auswärtsschwach, dazu beide Teams ohne etliche Stammkräfte - so sah das dann auch über weite Strecken aus. Bemüht, aber ohne das entscheidende Durchsetzungsvermögen, auf Ordnung bedacht, trotzdem mit dem einen oder anderen Fehler, bearbeiteten sich die Teams. Wolfsburg, beim 1:5 in Köln im ersten Drittel noch ganz schwach, stand wieder gut in Unterzahl. Einmal scheiterte Jack Combs an seinem Vorjahres-Mitspieler in Bremerhaven, Jerry Kuhn, einmal traf Alexander Bonsaksen den Außenpfosten im Iserlohner Powerplay, ansonsten war im ersten Drittel nicht viel. Iserlohn tat mehr, mehr auch nicht.

Grizzlys-Routinier Furchner meinte nach 20 Minuten: „Defensiv haben wir ganz gut gestanden, jetzt haben wir uns die Bus-Beine rausgelaufen, jetzt müssen wir auch mal offensiv was machen!“ Gesagt, getan. Wolfsburg kam etwas bissiger zurück, profitierte dann von einer fragwürdigen Strafe gegen Jason Jaspers. In 4:3-Überzahl bediente Haskins Flügelstürmer Furchner – 1:0 für die Gäste. Jaspers hatte die Chance zum Ausgleich, nach Kris Foucaults Katastrophenpass im gegnerischen Drittel fuhr er allein auf Wolfsburgs Tor. Doch Kuhn, der diesmal im Kasten stand, hielt glänzend. Auf der anderen Seite hätte Alexander Weiß (33.), der allein vor Matthias Lange im Iserlohner Tor auftauchte, das 2:0 in der intensiver werdenden Partie markieren können. Das holte dann Haskins nach. Erst hatte Wolfsburg eine weitere Unterzahl abgearbeitet, dann kam der Kapitän von der Strafbank zurück, fuhr mit Gerrit Fausers Pass ums Tor herum und schob die Scheibe rein, während Lange noch am anderen Pfosten klebte.

Durch Ex-Grizzly Christopher Fischer nutzte Iserlohn dann mal eines seiner vielen Überzahlspiele, fing sich gleich danach aber einen Konter, den Dehner vollstreckte. Furchner unterstrich dann seine Worte zur ersten Pause, legte gegen aufgebende Roosters noch nach.

Von Jürgen Braun

Für die Grizzlys Wolfsburg geht der Stress-Spielplan mit englischen Wochen in Serien am Dienstag (19.30 Uhr) in Iserlohn weiter. Spiel Nummer 902 für Grizzlys-Routinier Sebastian Furchner, der an seinem Jubiläumswochenende Höhen und Tiefen seines Sports erlebte.

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Nix zu holen bei den Haien! Die Grizzlys Wolfsburg gingen im Eishockey-Oberhaus am Sonntag mit 1:5 (0:2, 1:1, 0:2) unter.

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Damit war nicht unbedingt zu rechnen gewesen! Der Gegner stark, zudem zuvor fünfmal in Folge gegen die Grizzlys Sieger – doch für Wolfsburgs Eishockey-Erstligist und seinen Routinier Sebastian Furchner wurde es ein rauschendes Jubiläum. Der Vizemeister fegte den Titelaspiranten Adler Mannheim förmlich aus der Halle. Der Jubilar in seinem 900. DEL-Spiel sowie Brent Aubin (2), Tyson Mulock, Tyler Haskins und Kris Foucault trafen beim 6:2 (3:0, 2:0, 1:2) vor 2450 Zuschauern.

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