Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
DEL: Grizzlys verlieren nach Verlängerung

Eishockey DEL: Grizzlys verlieren nach Verlängerung

Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg hat bei den Fischtown Pinguins mit einer 2:3-Niederlage nach Verlängerung den vierten Sieg in Serie verpasst. Für Wolfsburg trafen am Freitagabend Kris Foucault und Christoph Höhenleitner.

Voriger Artikel
Grizzlys als Favorit? Nicht für Coach Gross
Nächster Artikel
3:2 nach Penaltys: Die Grizzlys schlagen Krefeld

Es war ganz eng: Knapp 300 mitgereiste Fans sahen die Overtime-Niederlage der Grizzlys in Bremerhaven
 

Quelle: imago

Bremerhaven. Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg hat bei den Fischtown Pinguins mit einer 2:3-Niederlage nach Verlängerung den vierten Sieg in Serie verpasst. Für Wolfsburg trafen am Freitagabend Kris Foucault und Christoph Höhenleitner.

Der Start ging dabei mächtig daneben. Beim Fischtown-Doppelschlag innerhalb von einer Minute bekamen die Grizzlys beim 0:1 die Scheibe zwei Mal nicht aus dem eigenen Drittel, kurz darauf ließ das Team von Trainer Pavel Gross in Unterzahl Jan Urbas unbedrängt durch die Mitte spazieren, er bedankte sich mit seinem zweiten Tor des Abends. Erst spät im Drittel kamen die Grizzlys in Schwung, Foucault verkürzte nach einem Stockfehler der Pinguins per Alleingang, Kapitän Tyler Haskins hatte kurz vor der ersten Pause sogar noch den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber an Pinguins-Goalie Jaroslav Hübl.

Auch die Anfangsphase des zweiten Abschnitts gehörte optisch den Gastgebern, das nächste Tor gelang aber den Grizzlys: Foucault und Stephen Dixon brachten die Scheibe vors Tor, Höhenleitner hielt den Schläger rein – 2:2! Im weiteren Verlauf des Mittelabschnitts hatten sich die Grizzlys einzig und allein bei ihrem Torhüter Jerry Kuhn zu bedanken, dass es mit einem Unentschieden zurück in die Kabine ging. Die Gastgeber waren wacher, liefen mehr und tauchten mehrfach brandgefährlich vorm Grizzlys-Gehäuse auf. Die besten Möglichkeiten vergaben Jordan Owens und Chris Newbury, einzig Alexander Weiß kam für Wolfsburg noch zu einer guten Möglichkeit, zielte aber drüber.

Im Schlussdrittel bot sich ein ähnliches Bild. Wolfsburg agierte nicht zielstrebig genug, ließ die letzte Präzision und Konsequenz vermissen und lud die Pinguins mit individuellen Fehlern immer wieder zu Großchancen ein, die Kuhn mit Können und dem nötigen Glück parierte.

Das erste und einzige Powerplay der Grizzlys zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit sah zwar gut aus, brachte aber außer einer Chance für Foucault nichts ein. In der Verlängerung brauchte Bremerhaven dann nur acht Sekunden für die Entscheidung. Newbury klaute Jeremy Dehner (mit unfairen Mitteln) die Scheibe, Kuhn war gegen die starke Bewegung des Stürmers ohne Chance, die Begegnung entschieden.

„Wir hatten nur ein Powerplay. Wir müssen härter zum Tor gehen und den Gegner zwingen uns mit unfairen Mitteln zu stoppen“, forderte Grizzlys-Stürmer Sebastian Furchner nach dem Spiel. Trotz der im Vergleich zur Vorwoche schwächeren Leistung seines Teams wollte der neue All-Time Top-Skorer der Grizzlys das positive am vierten Punktgewinn in Folge seines Teams hervorheben: „Ich werde nicht über meine Mannschaft schimpfen. Wir haben einen 0:2-Rückstand aufgeholt, haben alles gegeben und einen Punkt mitgenommen.“ Gross sah es ähnlich wie sein Angreifer: „Wir haben den Willen gehabt, zurückzukommen“, lobte er den Kampfgeist seiner Mannschaft, gestand aber gleichzeitig ein: „Die zwei Punkte für Bremerhaven gehen völlig in Ordnung. Sie haben mehr investiert und von daher verdient gewonnen.“ Besonders der Start seiner Mannschaft war Gross ein Dorn im Auge: „Wir hatten am Morgen noch darüber gesprochen, dass wir gut aus der Kabine kommen müssen...“

Gegen stark ersatzgeschwächte Krefelder muss beim Spiel am Sonntag ein besserer Start her, wollen die Grizzlys zum fünften Mal hintereinander punkten.

Von Jakob Schröder

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.