Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Champions League: Bitteres Aus für die Grizzlys

Eishockey: Champions League: Bitteres Aus für die Grizzlys

Die Champions-League-Saison ist vorbei für die Grizzlys Wolfsburg. Nach einem etwas unglücklichen, aber verdienten 3:4 ((1:2, 0:0, 2:2) bei Red Bull Salzburg beendete der Vizemeister die Gruppe als Tabellendritter und ist raus. Kurz vor Schluss hatten die unterlegenen Gäste nach Treffern von Christoph Höhenleitner, Tyler Haskins und Gerrit Fauser noch mit 3:2 geführt.

Voriger Artikel
Grizzlys verpflichten Stürmer Kamil Kreps
Nächster Artikel
Grizzlys: Nicht nur Sharrow vor Comeback

Immer wieder Jerry Kuhn: Wolfsburgs Keeper hielt die Grizzlys in Salzburg lange am Leben, am Ende stand aber nach einer 3:4-Niederlage das Aus in der Champions League.
 

Quelle: imago/GEPA pictures

Salzburg.  Die Partie lief genau wie das Hinspiel. Salzburg war läuferisch stark, Wolfsburg war vor allem im ersten Drittel hinten erneut ab und an unnötig offen. So kam Salzburg zur frühen Führung, die Höhenleitner nach Kreps’ gutem Pass ausglich. Stephen Dixon (7.) und Brent Aubin (14.), der in Überzahl am glänzend reagierenden Luca Gracnar im Red-Bull-Tor scheiterte, hatten sogar die Wolfsburger Führung auf dem Schläger. Die allerdings wäre geschmeichelt gewesen. Denn auf der anderen Seite musste Jerry Kuhn mehrfach in höchster Not retten und schaffte das mit viel Geschick und etwas Glück fast immer, musste sich nur noch einmal überwinden lassen. Im zweiten Drittel dominierten die Gastgeber weiter, spielten teilweise Katz’ und Maus mit den Grizzlys. Kuhn und etwas Lässigkeit der Salzburger verhinderten eine klarere Führung. So blieb Wolfsburg dran, konnte ab und zu kontern, hatte sogar noch Überzahl kurz vor der zweiten Pause, wurde aber nicht zwingend. Kuhn und der knappe Spielstand waren bis dahin das Beste aus Wolfsburger Sicht. Und wenn es knapp ist, ist im Eishockey alles möglich.

Zu Beginn des Schlussdrittels waren die Grizzlys kurz in Überzahl, Haskins traf zum 2:2. Jetzt wirkte Salzburg irritiert, fing sich noch eine Strafe und das 2:3 durch Fauser.

Danach aber begann wieder das alte Spiel. Salzburg machte Power, Wolfsburg kämpfte aufopferungsvoll, doch es nützte nichts. Kurz vor Schluss glichen die Gastgeber aus und legten sogar noch nach, nachdem Dixon ein Bully vor dem eigenen Tor und die Orientierung verloren hatte. Wolfsburgs Niederlage ging angesichts von 82:42 Schüssen (54:29 aufs Tor) für Salzburg in Ordnung, tat aber weh, weil das Weiterkommen so nah war. Angesichts der weiter langen Ausfallliste und der folgenden harten Wochen in der DEL müssen die Grizzlys nicht nur traurig sein über das Aus.

Zugang Kamil Kreps (noch im Ersatztrikot mit der Nummer 16 statt der vorgesehenen 20) gab sein Debüt für die Grizzlys.

Von Jürgen Braun

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.