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Grizzlys Wolfsburg Bumm-Bumm-Bina: Darum trifft er so gut
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Bumm-Bumm-Bina: Darum trifft er so gut
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00:21 05.12.2015
Hinten gut und vorne gefährlich: Grizzlys-Coach Pavel Gross hält große Stücke auf seinen Verteidiger Robbie Bina (l.). Quelle: Imago
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Drei Treffer gegen Straubing waren zwar eine Krönung für Bumm-Bumm-Bina, doch Tore schießt er schon seit einer Weile auffällig oft.

Bina ist neben dem Eis locker, gilt als Spaßvogel. Auf dem Eis ist er „ein positiver Typ“, sagt Trainer Pavel Gross. Bina strahlt jederzeit Spaß an der Arbeit aus, ist fit und, so sein Coach, „aufgrund von Alter und Zeit, die er hier ist, ein Führungsspieler. Mit seiner Arbeitseinstellung aber vor allem Vorbild für jüngere.“ Aus Norwegen hatte Wolfsburg den US-Amerikaner 2010 geholt.

Warum er in den Anfangsjahren bei weitem nicht so gut getroffen hat, kann Gross erklären: „Da haben wir das Powerplay anders gespielt.“ Spieler kamen, Spieler gingen. Und es zeigte sich das zweite Gesicht des defensiv unbequemen Bina. Gross: „Er hat Spielintelligenz, ist läuferisch gut.“ Und so wurde er ins Powerplay eingebaut.

Und da war der Verteidiger vergangene Saison stark, erzielte in Überzahl einen Großteil seiner starken elf Treffer. „Ich bin eine Backdoor-Option“, erklärt er. Durch die Hintertür meint, dass er sich bewegt, den Torwart stört, auf Nachschüsse lauert oder aber anspielbar in freie Räume stößt. Der klassische Shooter von der blauen Linie ist er nicht.

Diese Vielseitigkeit macht ihn wertvoll. „Drei Tore in einem Spiel gelingen einem Verteidiger vielleicht mal alle fünf, sechs Jahre“, schmunzelte Gross. Bina blieb gewohnt bescheiden: „Ich habe versucht, meinen Job zu machen. Manchmal passieren dann solche Dinge.“

Von ungefähr aber kam es nicht. Läuferisch ist er gut, die Spielintelligenz hat er, „aber Stürmer möchte ich nicht sein“, sagt Bina augenzwinkernd. „Da muss man zu viel laufen.“

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