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Grizzlys Wolfsburg Berlin mit Rekordsieg! Grizzlys verlieren mit 1:8
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Berlin mit Rekordsieg! Grizzlys verlieren mit 1:8
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18:04 18.03.2018
Wieder drin: André Rankel trifft für Berlin, die Eisbären zerlegten die Grizzlys mit 8:1, Keeper Jerry Kuhn ging nach dem 0:5 raus. Quelle: Renner/City-Press GbR
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Berlin

Es war der höchste Play-Off-Sieg alles Zeiten für die Eisbären, zugleich die höchste Wolfsburger Play-Off-Niederlage der Historie, nebenbei wurde der Negativ-Rekord „Höchste DEL-Niederlage“ eingestellt. Ein 1:8 hatte es schon mal in Schwenningen gegeben. Conor Allen schoss das Ehrentor, es blieb der Trost: Es war nur eine Niederlage, Berlin führt in der Serie nun mit 2:1, kommt am Mittwoch (19.30 Uhr) wieder nach Wolfsburg. Vier Siege werden zum Halbfinal-Einzug benötigt.

Erstes Drittel: Die große Frage war: Wie hart würde es werden, nachdem es mit insgesamt 140 Strafminuten (97 gegen Berlin) am Freitag ordentlich gescheppert hatte? Gesperrt war keiner, es blieb ruhiger. „Das war klar nach so einem Spiel wie am Freitag“, war Wolfsburgs Stürmer Fabio Pfohl darüber nicht verwundert. Diese Aussage tätigte er in der ersten Power-Break-Unterbrechung, war da noch optimistisch. Da lag Wolfsburg nämlich erst 0:1 hinten. Jimmy Sharrow hatte Daniel Fischbuch viel zu leicht ziehen lassen, nach dessen Schuss hatte Jens Baxmann abgestaubt.

Dann wurde es bitter: Riefers schloss allein vor Petri Vehanen viel zu ungenau auf Berlins Keeper ab, praktisch im Gegenzug schoss Nick Petersen übers Tor, James Sheppard schaltete schnell, tunnelte mit dem Abpraller Jerry Kuhn im Wolfsburger Kasten, der dabei nicht gut aussah und sich sichtbar ärgerte. Nach Danny Richmonds Hammer zum 3:0 nahm Wolfsburgs Coach Pavel Gross eine Auszeit. Und plötzlich waren die Grizzlys da. Sie machten mehr Druck, schossen öfter, Pfohl traf nur die Latte, Sebastian Furchner scheiterte an Vehanen (als Berlin die erste Strafe des Spiels kassiert hatte), Christoph Höhenleitner verzog knapp. Jedoch: Aus fast vier Minuten Überzahl kurz vor der ersten Pause sprang für Wolfsburg nichts heraus.

Zweites Drittel: Für die Grizzlys konnte es nur noch um einen schnellen Anschluss gehen. Der gelang aber nicht, weil Berlin nach dem Durchhänger gegen Ende des ersten Drittels wieder zulegte. Wolfsburg musste versuchen, sich für Spiel vier am Mittwoch (19.30 Uhr) zu schonen. Berlin hatte es nicht schwer, zu erhöhen. Pfohl fälschte Marcel Noebels’ Schuss unhaltbar zum 4:0 der Eisbären ab, Sharrow ließ für André Rankel die Scheibe vor dem eigenen Kasten liegen – 5:0. Die Partie war gelaufen, viel schlimmer: Mit Pfohl war inzwischen ein weiterer Grizzlys-Stürmer nicht mehr dabei.

Drittes Drittel: Jerry Kuhn räumte seinen Platz im Tor für Felix Brückmann, Conor Allen verkürzte für die Gäste, Brückmann bereitete das 6:1 der Gäste mit unsicherer Parade vor, Noebels verpasste das 7:1, als er Brückmann schon ausgewackelt hatte. Das aber holte Sheppard bei doppelter Überzahl nach. Ein frustrierender Nachmittag beim Angstgegner (in Berlin 22 Niederlagen bei nur fünf Siegen) schleppte sich dem Ende entgegen. Und es wurde noch schlimmer...endete im traurigen Rekord.

Von Jürgen Braun

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