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Grizzlys Wolfsburg Berlin führt im Bären-Duell: Grizzlys verlieren Viertelfinal-Start mit 1:4
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Berlin führt im Bären-Duell: Grizzlys verlieren Viertelfinal-Start mit 1:4
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00:15 15.03.2018
Die Entscheidung: Statt des Ausgleichs fiel aus dem Gewühl das 3:1 für Berlin, Wolfsburgs Goalie Jerry Kuhn (am Boden) kann nur hinterherschauen. Quelle: City-Press GbR
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Berlin

Der erste Play-Off-Sieg im Bären-Duell gegen die Eisbären Berlin muss noch warten: Die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg hatten im ersten Spiel der Viertelfinal-Serie in der Hauptstadt das Nachsehen, verloren mit 1:4 (0:0, 1:2, 0:2). Das einzige Wolfsburger Tor erzielte Stephen Dixon.

Von der Intensität eines Play-Off-Spiels war zunächst nicht viel zu sehen, beide Teams gingen recht verhalten in die Partie. Die Eisbären hatten dabei mehr vom Spiel und bereits früh gute Torchancen durch Marcel Noebels und Nicholas Petersen, Grizzlys-Schlussmann Jerry Kuhn entschärfte jedoch jeweils. Wolfsburg kam nur vereinzelt vors Tor von Eisbären-Goalie Petri Vehanen, die erste Großchance hatte Philip Riefers (12.), nachdem Tyson Mulock ihn mit einem guten Querpass aus der Drehung fand. Berlin tauchte derweil immer wieder vor Kuhns Tor auf, der Deutsch-Amerikaner blieb aber fehlerfrei – wie auch Vehanen, dem das erste Grizzlys-Powerplay nicht gefährlich werden konnte, die Partie blieb bis zur Pause torlos.

Auch im Mitteldrittel ging es zunächst wie gehabt weiter, trotz 81 Sekunden Berliner Powerplay-Restzeit einer Strafe gegen Riefers blieb die Null auf beiden Seiten. Dann ging es jedoch ganz schnell: Erst bewies Louis-Marc Aubry viel Geduld, brachte unbedrängt einen Rückhandschuss in Kuhns Kasten unter, keine zwei Minuten später klingelte es erneut – Mark Olver verwertete einen Rebound eines Versuchs von Thomas Oppenheimer.

Vorbei war’s aber noch lange nicht. „Wolfsburg kommt bei Rückschlägen immer zurück“, warnte Berlins Noebels noch vor dem zweiten Drittel. Damit hatte der Stürmer Recht: Ein verdeckter Schuss von Fabio Pfohl traf im Powerplay Stephen Dixons Schläger, die Grizzlys waren wieder dran. Und kamen nun richtig ins Spiel: Wolfsburg machte offensiv mehr, bis zur Unterbrechung wollte der Ausgleich aber nicht mehr fallen.

Auch im Schlussabschnitt blieb er den Grizzlys verwehrt. Kris Foucault war mit einem Pfostentreffer in Überzahl zwar nah dran, letztlich war Wolfsburg aber zu ungefährlich. Immer wieder schlichen sich auch Defensiv-Fehler ein, und so stellte Berlin auf 3:1 – Foucault drückte die Scheibe im Gewühl erst gegen Kuhns Bein, dann ins Tor, Aubry verbuchte damit seinen zweiten Treffer. Damit nicht genug: Auch Olver kam zu seinem Doppelpack, fälschte einen Handgelenkschuss von Daniel Richmond entscheidend ab. Die Partie war damit gelaufen, die Eisbären fahren dank des Triumphs am Freitag mit der 1:0-Serienführung nach Wolfsburg.

„Wir hatten nach dem Powerplay-Tor ein bisschen Aufwind, konnten aber nicht genug Druck aufs Tor machen“, resümierte Grizzlys-Verteidiger Armin Wurm. „Dazu waren wir zu viel in unserem eigenen Drittel beschäftigt, das kostet Kraft. Berlin hat einen super Forecheck, da müssen wir schauen, dass wir dafür eine Lösung finden.“ Druck haben die Grizzlys vor Spiel 2 aber nicht, betonte der 28-Jährige: „Das war nur ein Spiel, die Serie ist lang. Wir gehen mit breiter Brust in das zweite Spiel.“

Von Yannik Haustein

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