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Bei diesem Grizzlys-Sieg ging‘s um Millimeter!

DEL: 3:1 in Schwenningen: Bei diesem Grizzlys-Sieg ging‘s um Millimeter!

Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg hat sich mit einem 3:1 (0:1, 2:0, 1:0) bei den Schwenninger Wild Wings doch noch ein Geschenk unter den Baum gelegt. Für Wolfsburg trafen vor 4300 Zuschauern Tyler Haskins, Jeremy Dehner und Jeff Likens.

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Einen Schritt schneller: Die Grizzlys (v. l. Felix Brückmann, Jimmy Sharrow und Armin Wurm) siegten mit 3:1 in Schwenningen.

Quelle: Joachim Klein

Schwenningen. Die Grizzlys fingen gut an, Björn Krupp verfehlte das Tor nur knapp, Fabio Pfohl fand in Schwenningens Goalie Joey MacDonald seinen Meister. Mit einer Strafzeit nahm sich Wolfsburg selbst den Wind aus den Segeln, einen Abpraller nutzte Andreé Hult kurz vor Ablauf der Strafe zur Schwenninger Führung. Auffällig: Schwenningen verzichtete gegen Wolfsburgs Aufbauspiel komplett auf Druck im Gästedrittel - dafür war die eigene Zone aber teilweise wie verriegelt. Trotz optischer Überlegenheit hatte Wolfsburg dann sogar Glück, dass es zur ersten Pause bei nur einem Gegentreffer blieb. Jake Hansen traf aus vollem Lauf nur die Latte hinter Felix Brückmann, der nach drei Spielen Pause wieder den Vorzug vor Sebastian Vogl bekam.

Der Start ins zweite Drittel gehörte den Gastgebern. Nach einem Wolfsburger Fehler in der neutralen Zone tauchte Schwenningens Marcel Kurth alleine vor Brückmann auf, scheiterte aber. Die Parade schien die Vorderleute aufgeweckt zu haben: Nach einem Check von Alexander Weiß kreiselte Haskins durch die Schwenninger Zone und überwand MacDonald im zweiten Versuch zum Ausgleich. Wolfsburgs Führung war dann kurios: Dehner brachte den Puck zum Tor, von MacDonalds Kopf segelte sie im hohen Bogen nur Millimeter hinter die Linie - so knapp, dass das Tor erst nach einem Videobeweis zählte. Schwenningen gab sich aber nicht geschlagen: Ohne Brückmanns starke Paraden gegen Hansen und Jerome Samson wäre die Führung wieder weg gewesen.

Im Schlussabschnitt verwaltete Wolfsburg das Ergebnis über weite Strecken ordentlich - einzig Schwenningens bester Mann und Torschütze Hult stemmte sich mit zwei Chancen gegen die drohende Niederlage. Im einzigen Überzahlspiel für Wolfsburg kurz vor Schluss war es dann Likens, der MacDonald mit einem satten Schlagschuss durch die Beine zur Entscheidung überwand. Trainer Pavel Gross hatte vor dem Powerplay seine Auszeit genommen, um die Powerplay-Formation ausgeruht aufs Eis zu schicken.

Zwar bauten die Hausherren in der Schlussminute mit einem Mann mehr auf dem Eis noch mal Druck auf das Wolfsburger Tor auf, wirklich zwingend waren die Aktionen aber nicht mehr - die Gäste nahmen drei Punkte nach Hause.

„Vor dem Überzahlspiel mussten wir uns etwas sammeln. Wir haben uns das gesamte Spiel über schwer getan“, so Gross. Trotz des zähen Spielverlaufes lobte Wolfsburgs Coach die Konstanz seines Teams: „Wir sind bei unserem Plan geblieben und dafür auch belohnt worden.“

von Jakob Schröder

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