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Bandermann: „Sehr respektabel, wie in Wolfsburg gearbeitet wird“

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Bandermann: „Sehr respektabel, wie in Wolfsburg gearbeitet wird“

Er ist das Gesicht der Eishockeyübertragungen im Free-TV, und am Sonntag ist er bei den Grizzlys Wolfsburg zu Gast: Vor dem Heimauftakt gegen die Kölner Haie gab’s das AZ/WAZ-Interview mit Sport1-Moderator Sascha Bandermann.

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Heimstart im Free-TV: Die Grizzlys um Mark Voakes (dunkles Trikot) erwarten am Sonntag die Kölner Haie. Sport1 überträgt. Vor dem DEL-Start verrät Sport1-Moderator Sascha Bandermann warum er heiß ist auf den Start und was er an Wolfsburg mag.
 

Quelle: Britta Schulze / Sport1

Wolfsburg.  Eishockey-Fans dürfen sich zur neuen Saison wieder auf DEL-Übertragungen im Free-TV freuen. Zu ihrem Heimspiel-Start am Sonntag (17 Uhr) gegen die Kölner Haie stehen die Grizzlys Wolfsburg im Rampenlicht. Mit dabei: Kommentator Basti Schwele, Experte Rick Goldmann – und Moderator Sascha Bandermann. AZ/WAZ-Journalist Yannik Haustein sprach mit dem Gesicht der Sport1-Übertragungen.

Am Sonntag geht es für Sie und die Sport1-Kollegen nach Wolfsburg. Wie ist Ihr Eindruck von den Grizzlys?

Ich freue mich darauf, weil ich gespannt bin, wie sie sich präsentieren werden. Wolfsburg hat nun seit sechs, sieben Jahren ein extrem hohes Niveau und ist daher eines der interessantesten Teams in der DEL. Es ist sehr respektabel, wie in Wolfsburg mit vergleichsweise kleinem Budget gearbeitet wird. Für die neue Saison wurde gut an den Stellschrauben der Mannschaft gedreht. Torsten Ankert war eine clevere Verpflichtung, ich denke, er wird eine starke Saison spielen. Mit Jerry Kuhn den Druck von Torhüter Felix Brückmann zu nehmen, war ebenfalls gut. Die Frage ist, ob noch die eine oder andere Position besetzt werden muss, auch wegen der vielen Verletzungen. Die CHL zehrt auch an den Kräften. Es wird eine verdammt lange Saison.

Wie lautet Ihr Tipp für das Duell mit den Haien?

Es wird ein frühes Kräftemessen zweier Top-Teams. Wolfsburger Vorteil ist, dass sie schon CHL-erprobt sind und im Kader viel beim Alten geblieben ist. Das wird der Mannschaft extrem helfen. Aber ich kann mich nicht festlegen, wer das Spiel gewinnen wird.

Wie haben Sie Wolfsburg und die Eis-Arena bislang erlebt?

Ich kann jedem Wolfsburger, der noch nie dort war, nur empfehlen, zu einem Spiel zu gehen. Die Stimmung ist top. Wir vom Fernsehen fühlen uns immer herzlich willkommen. Das hängt auch mit dem sehr entspannten Umfeld zusammen. Ich finde es interessant, dass sich zum Beispiel Trainer Pavel Gross nach den Spielen noch zu den Fans stellt, um einen kleinen Plausch zu halten.

Ihr Kollege Rick Goldmann lobte im AZ/WAZ-Interview vor der WM die Wolfsburger Bratwurst, sah sie unter den Top Drei der DEL.

Dem Kollegen Goldmann würde ich nie widersprechen – außer während der Übertragungen (lacht). Er ist zusammen mit Basti Schwele unser offizieller Bratwurst-Tester. Ich ernähre mich vegetarisch. Darum kann ich mit der Bratwurst leider nicht viel anfangen.

Gibt es eine Alternative?

Ich bin Weingummi-Fan, und genau dafür gibt es in Wolfsburg einen Verkaufsstand. Da hole ich mir vor dem Spiel fünf, sechs Tüten, die reichen dann auch bis zum Ende (lacht).

Sie waren Tennis-Profi, moderieren mittlerweile aber viele verschiedene Sportarten. Wie ist ihnen der Übergang geglückt, gerade zum Eishockey?

Wichtig ist ein gutes Verständnis für den Sport und die Sportler, der Rest kommt von allein. Als gebürtiger Düsseldorfer hatte ich durch die DEG immer den Bezug, und als Sport1 2010 gefragt hat, ob ich die Heim-WM machen möchte, habe ich sehr gerne zugesagt. Eishockey ist ein toller Sport mit sehr vielen lässigen Typen. Die Jungs sind nicht übersättigt, sondern freuen sich oft sogar über die Aufmerksamkeit der Journalisten. Das macht die Arbeit leichter und angenehmer. Was der Sport auch mit sich bringt: Im Spiel haut man sich noch eins auf die Mappe, hinterher gibt man sich die Hand – es ist ein gutes Miteinander.

Wer holt den Titel?

Da muss ich die üblichen Verdächtigen nennen: Mannheim, München und Köln haben die stärksten Kader. Mannheim und München sind brutal gut besetzt und haben eine unglaubliche Tiefe im Team.

Von Yannik Haustein

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