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„Aufpassen“: Grizzlys erwarten ERC

Eishockey „Aufpassen“: Grizzlys erwarten ERC

In Schwung sind die Grizzlys Wolfsburg ohne Frage: Fünf Siege in Folge konnten die Eishockey-Profis zuletzt holen, nach dem Sonntags-Erfolg gegen die Fischtown Pinguins (5:2) geht es nun schon am Dienstagabend um 19.30 Uhr weiter. Es kommt der ERC Ingolstadt, gegen den es im ersten Aufeinandertreffen eine 0:3-Pleite gab.

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Gute Laune bei den Grizzlys: Gegen Ingolstadt könnte es den sechsten Sieg in Serie geben.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Damit das nicht noch einmal passiert, wollen sich die Grizzlys richtig vorbereiten – und bei dem eng gestrickten Programm heißt das vor allem eins: „Wir müssen schnell und gut regenerieren, damit wir 60 Minuten lang unser Spiel machen können“, erklärt Wolfsburgs Verteidiger Armin Wurm.

Während die Grizzlys gegen Bremerhaven zuletzt überzeugten, hatten sie im letzten Drittel jedoch noch Luft nach oben – und Ingolstadt ist ein Team, das es durchaus nutzen könnte, wenn die Grizzlys den Fuß zu früh vom Gas nehmen würden, glaubt Wolfsburgs Coach Pavel Gross. „Der ERC hat zwei Import-Spieler in der Abwehr und sieben im Angriff. Daran erkennt man, wie torgefährlich das Team ist“, so Gross, der sich zudem die jüngsten Auftritte der Ingolstädter angesehen hat. „So viele Chancen, wie wir Bremerhaven gegeben haben, dürfen wir Ingolstadt nicht geben, sonst geht das Spiel ganz anders aus.“ Auch Stürmer Brent Aubin hat aufgepasst, weiß: „Ingolstadt hat eine starke Offensive und ist normalerweise auch hinten gut, da müssen wir aufpassen.“

Zudem trügt die Tabelle: Der ERC ist zwar nur Elfter, bezwang am Sonntag aber die Schwenninger Wild Wings mit 5:3 – ein Team, das mit Platz sechs in einer ähnlichen Tabellenregion unterwegs ist wie die Grizzlys. Außerdem ist da ja noch das 0:3 aus dem ersten Duell in Ingolstadt: „Das gibt ein bisschen Motivation – so wie wir drauf sind, brauchen wir sie aber eigentlich nicht“, erklärt Aubin.

Zuletzt äußerte sich das auch in Treffsicherheit: Seit der Länderspielpause macht Wolfsburg im Schnitt etwas mehr als vier Tore pro Spiel, kann nun mit 78 Treffern die viertbeste Liga-Offensive aufweisen – nur die Eisbären Berlin, der EHC München und die Kölner Haie trafen noch öfter. Und: Mit Jerry Kuhn haben die Grizzlys statistisch einen der besten Torhüter der Liga. Sein Gegentorschnitt (1,87) wird nur von Niklas Treutle (Nürnberg Ice Tigers, 1,17) getoppt, bereits dreimal blieb der 31-Jährige zudem komplett ohne Gegentor. Gute Voraussetzungen – doch Aubin betont: „Bremerhaven war nur ein Sieg – gegen den ERC geht es weiter.“

Von Yannik Haustein

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