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Grizzlys Wolfsburg Adrian Grygiel: Stürmer soll weg und geht fremd
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg Adrian Grygiel: Stürmer soll weg und geht fremd
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23:00 12.06.2013
Kann es auch auf Rollen: Angreifer Adrian Grygiel wird beim EHC Wolfsburg wohl nicht mehr auf das Eis zurückkehren. Quelle: Imago 12643732

Für die Bockum Bulldogs in seiner Heimat Krefeld hat Grygiel inzwischen zwei Zweitliga-Spiele absolviert. „Mehr werden es wohl auch nicht“, sagt er. Denn Auswärtsspiele macht er nicht mit, die anderen Partien passen nicht mehr in seinen Trainingsplan. Wichtiger als die Partien sei ohnehin das Training gewesen, in dem auch viel gespielt wird. Grygiel: „Es macht Spaß und dadurch, dass die Intervalle, in denen man dem Ball hinterherjagt, ähnlich wie beim Eishockey sind, ist es eine gute Fitnessbasis.“ In Kürze geht es dann in Köln auf das Eis, wo sich alljährlich viele Profis vorbereiten.

Dass Grygiel in Wolfsburg noch einmal auf das Eis zurückkehrt, ist wohl ausgeschlossen. Trotz bis 2014 laufenden Vertrages will der EHC ihn loswerden (WAZ berichtete).

Vom Skoring her (nur zwei Tore, so wenige wie nie zuvor) hatte sich der Klub mehr von dem Angreifer erwartet.

Klar ist: Da wird noch um eine Abfindung gefeilscht werden. Grygiel muss einen neuen Klub finden und wird in der Summe nicht weniger verdienen wollen, als ihm sein Vertrag in Wolfsburg garantiert.

Den EHC wird die Vertragsauflösung Geld kosten. Genau wie der Fall Niko Dimitrakos. Der brauchte in der vergangenen Saison frühzeitig nicht mehr zu spielen, stand aber noch auf der Gehaltsliste.

Grygiel, zuvor für nur zwei DEL-Vereine (Krefeld, Nürnberg) je sechs Jahre tätig, sieht es gelassen, hat sich aber zu diesem Thema einen Maulkorb verhängt: „Zu dieser Angelegenheit sage ich nichts.“

rau/jsc