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7:4! Irrer Grizzlys-Sieg gegen Berlin

Eishockey 7:4! Irrer Grizzlys-Sieg gegen Berlin

Ja, ist denn schon wieder Play-Off-Zeit? Mit einem 7:4-(3:0, 3:2, 1:2)-Erfolg in einem intensiven Spiel gegen Spitzenreiter Eisbären Berlin holten die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg nach der Freitags-Niederlage gegen den EHC München wieder drei Punkte – und dabei ging es richtig zur Sache.

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Einer von drei Treffern: Grizzlys-Stürmer Kris Foucault (M.) war beim 7:4-Erfolg gegen Spitzenreiter Berlin vor dem Tor brandgefährlich.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Die Teams präsentierten bei vollem Haus und toller Stimmung nichts weniger als ein furioses erstes Drittel: Die Partie begann schnell, es kristallisierte sich heraus, dass Wolfsburg die Oberhand hatte. In einem sonst kaum gefährlichen Powerplay war es dann Kris Foucault, der mit einem schönen Schuss ins Kreuzeck das Skoring eröffnete. Nachdem Grizzlys-Verteidiger Armin Wurm Martin Buchwiesers Schläger ins Gesicht bekam und kurz darauf auch noch Berlins Mark Olver wegen übertriebener Härte in die Kühlbox musste, fanden sich die Gastgeber mit einer langen Fünf-gegen-drei-Chance – und die nutzte Gerrit Fauser zur 2:0-Führung. Damit nicht genug, Björn Krupp legte gegen das Team seines Vaters Uwe das 3:0 nach – die Vorentscheidung? Von wegen! Keine Minute später erzielten die Eisbären mit ihrer ersten guten Torchance den Anschluss durch André Rankel, der auch noch das 2:3 aus spitzem Winkel hinterherschob. Berlin nahm danach mehr Schwung mit in die Kabine.

Dort schienen ihn die Eisbären aber auch liegen gelassen zu haben, denn die Hausherren nahmen das Heft wieder in die Hand: Hätte es zuvor genauso gut 3:3 stehen können, traten die Grizzlys aufs Gaspedal – erst kam Foucault frei zum Schuss, dann gelang dies auch Mark Voakes – schon stand es 5:2. In Überzahl machte Foucault dann nach einem schönen Doppelpass mit Sebastian Furchner den Dreierpack voll.

Erst in den letzten fünf Minuten des Mitteldrittels kam Berlin wieder besser ins Spiel, Tore fielen jedoch keine mehr – dafür wurde die Partie deutlich physischer, mehrere Rangeleien und gute Checks gaben dem Duell Play-Off-Feeling.

Im Schlussdurchgang war das Spiel dann nicht mehr so giftig wie zuvor, stattdessen setzten die Eisbären alles daran, den Abstand irgendwie zu minimieren. Nach Mark Olvers Doppelschlag sah es tatsächlich so aus, als könnte Berlin die Partie noch drehen: Wolfsburg konnte kaum noch Entlastungsangriffe fahren, doch die Grizzlys verteidigten mit Mann und Maus – und holten sich nach Voakes’ Treffer ins leere Tor drei Punkte.

Die freuten Marcel Ohmann ungemein. „Wir haben gut zusammengehalten“, meinte der 26-Jährige, der erstmals für die Grizzlys spielte (siehe Randtext): „Nach den ersten Wechseln dachte ich, ich hätte zwei Elefanten an den Beinen, aber je länger das Spiel dauerte, desto besser wurde es.“ Dreifach-Torschütze Foucault erklärte: „Wir haben einen guten Start gebracht, sind viel gelaufen. Das ist unsere größte Stärke.“ Grizzlys-Coach Pavel Gross analysierte: „Wir wollten mit mehr Intensität spielen, das ist uns über weite Strecken gelungen. Im Vergleich zum München-Spiel haben wir mehr Zweikämpfe gewonnen, sind mehr gelaufen.“

Von Yannik Haustein Und Jakob Schröder

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