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4:2 nach 0:2 - Grizzlys sichern sich Platz fünf

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg 4:2 nach 0:2 - Grizzlys sichern sich Platz fünf

Ein gutes Spiel über 60 Minuten war es nicht, aber letztlich reichten den Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg 23 ordentliche Minuten, um den 0:2-Rückstand gegen die Iserlohn Roosters in ein 4:2 (0:1, 1:1, 2:0) umzuwandeln. 

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Erst im letzten Drittel machten die Gastgeber alles klar: Die Grizzlys (r. Philip Riefers) taten sich gegen Iserlohn (l. Chad Bassen) lange schwer, siegten aber mit 4:2.

Quelle: Tim Schulze

Wolfsburg. Durch die 1:4-Pleite der Augsburger Panther gegen die Adler Mannheim ist Platz fünf damit sicher. Und der Gegner im am 7. März beginnenden Playoff-Viertelfinale steht mit den Kölner Haie auch fest.

Ein berauschendes Spiel war es vom Start weg nicht. Wolfsburgs Kapitän Tyler Haskins hatte bei seinem Comeback zwar direkt in der ersten Spielminute eine gute Chance, scheiterte aber mit der Rückhand an Roosters-Goalie Chet Pickard. Danach gab es gleich zwei Rückschläge: Iserlohns David Dziurzynski checkte Jeff Likens von hinten in die Bande, der Grizzlys-Verteidiger musste mit einer Gehirnerschütterung vom Eis. Dziurzynski flog deshalb aus dem Spiel, doch die anschließende fünfminütige Überzahl nutzte Wolfsburg nicht – ganz im Gegenteil. Iserlohns Greg Rallo traf nach einem Konter zum 1:0 für die Gäste.

Der zweite Durchgang sah nicht anders aus, Boris Blank erhöhte für die Roosters nach schönem Kombinationsspiel vor dem Kasten von Wolfsburgs Torhüter Felix Brückmann auf 2:0. Erst gegen Ende des Drittels wachten die Grizzlys auf, und siehe da: Per Konter war Brent Aubin zur Stelle, schenkte Pickard den Anschlusstreffer ein.

Im Schlussabschnitt machten die Gastgeber zunehmend mehr Druck, waren präsenter als zuvor und belohnten sich durch Tore von Sebastian Furchner (2) und Christoph Höhenleitner. Die Entscheidung fiel durch Furchners Treffer ins leere Iserlohner Tor in der letzten Spielminute.

„Der Schlüssel war, dass wir nicht aufgegeben haben“, sagte Rückkehrer Robbie Bina, der sich über sein Comeback nach über zwei Monaten freute. „Ich musste so lange warten. Es war ein sehr gutes Gefühl“, so der US-Amerikaner, der von den Fans gefeiert wurde. Doppeltorschütze Furchner blickte bereits auf das letzte Spiel der regulären Saison morgen (14 Uhr) beim Schlusslicht Krefeld Pinguine: „Da müssen wir anders auftreten. Wir waren nicht konsequent genug.“

Grizzlys-Coach Pavel Gross stimmte zu: „Manche Spieler habe ich überhaupt nicht gesehen, einige sind nach 20, 30 Minuten aufgewacht.“ Immerhin waren die Schlüsselakteure in Form. Gross: „Unsere Topskorer waren auch unsere Topskorer.“

von Yannik Haustein und Alexander Heldt

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