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4:1 in Iserlohn! Grizzlys legen sich ein Geschenk unter den Baum

Eishockey 4:1 in Iserlohn! Grizzlys legen sich ein Geschenk unter den Baum

Die Grizzlys Wolfsburg haben sich am letzten Spieltag vor dem Weihnachtsfest ein Geschenk unter den Baum gelegt! Bei den Iserlohn Roosters gewannen die Grizzlys mit 4:1 (1:0, 1:0, 2:1). Für Wolfsburg trafen Mark Voakes, Brent Aubin, Christoph Höhenleitner und Alexander Weiß.

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Der Grundstein für den Auswärtssieg: Mark Voakes bringt die Grizzlys in dieser Szene mit 1:0 in Führung.

Quelle: imago/Nordphoto

Iserlohn. Die Gastgeber hatten in den ersten Minuten mehr vom Spiel, wirklich brenzlig wurde es vor dem Tor von Grizzlys-Goalie Jerry Kuhn aber nicht. Die erste Großchance der Begegnung ging an Wolfsburg – und wurde direkt genutzt. In Unterzahl durfte Voakes nach einem Fehler der Iserlohner alleine auf Sebastian Dahm im Roosters-Gehäuse zufahren und ließ ihm per Rückhand keine Abwehrmöglichkeit. Eine ähnliche Situation entschärfte Kuhn wenig später gegen Marko Friedrich, zwei weitere Versuche von Iserlohns Justin Florek blieben noch vor der ersten Pause ungenutzt.

In den zweiten 20 Minuten gab es für die Wolfsburger Defensive dann deutlich mehr zu tun. Nach einem Fehler im Mitteldrittel liefen gleich zwei Roosters frei auf Kuhn zu, dieser parierte aber stark. Auffällig: Wolfsburg blockte besonders in Unterzahl einen Haufen Schüsse, allein Björn Krupp schaffte es innerhalb von knapp zwei Minuten drei Torversuche der Iserlohner zu verhindern. Mitten in die gute Phase der Gastgeber platzte dann ein magischer Moment von Aubin. Er setzte sich von der Strafbank kommend mit viel Geschick und etwas Glück gegen gleich zwei Abwehrspieler durch und verlud Dahm zur 2:0-Führung. Dass Iserlohn nicht auch mindestens einen Treffer schaffte, war dann Kuhn zu verdanken: Blaine Down setzte sich stark durch, tauchte alleine vor dem Grizzlys-Tor auf, scheiterte dann aber. Wolfsburgs Torwart hatte in bester Handball-Torwart-Manier quer liegend mit einem Bein auf Kopfhöhe pariert, Down schaute nur ungläubig, es blieb bis zur zweiten Pause bei der Wolfsburger Führung.

Im Schlussabschnitt erhöhte Höhenleitner mit einem verdeckten Schuss auf 3:0, Dennis Shevyrin ließ mit einem Hammer genau in den Winkel aber wieder Hoffnung auf Seiten der Roosters aufkeimen. Iserlohn drückte, Wolfsburg hielt mit großenteils souveräner Leistung im eigenen Drittel dagegen und ließ keine Großchancen zu. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende nahmen die Roosters ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, Weiß bedankte sich mit einem Treffer ins verwaiste Iserlohner Tor.

„Das war ein schweres Stück Arbeit“, befand Höhenleitner nach dem Spiel.„Iserlohn hat richtig Gas gegeben, wir mussten stark dagegen halten“, erklärte er weiter. Dass seine Mannschaft die Gastgeber im Schlussabschnitt mit einer kleinen Schwächephase zum Anschlusstreffer einlud, führte Höhenleitner als einzigen Kritikpunkt an: „Wir hätten sogar noch etwas aktiver sein können. Wir haben Iserlohn noch ein bisschen was gegeben, was nicht nötig war.“ Im Kampf um Platz vier war der Erfolg besonders wichtig – denn durch den Sieg hat Wolfsburg jetzt sieben Zähler Vorsprung auf Rang fünf. „Für ein Auswärtsspiel war das schon eine sehr gute Leistung“, fasste der Grizzlys-Routinier treffend zusammen.

Von Jakob Schröder

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