Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
3:5-Pleite der Grizzlys nach Schlaf-Start in Augsburg

Eishockey 3:5-Pleite der Grizzlys nach Schlaf-Start in Augsburg

Ein gutes Drittel reicht nicht: Die Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg verschliefen bei den Augsburger Panthern den Start, versuchten im Schlussabschnitt noch ein Comeback – und standen letztlich nach einem 3:5 (1:3, 0:2, 2:0) trotzdem ohne Punkte da.

Voriger Artikel
Wirbel um Grizzlys-Trainer Gross: Wechsel nach Mannheim klar?
Nächster Artikel
Grizzlys gewinnen mit 3:0 gegen die Haie!

Hinten dran: Armin Wurm (r.) und die Grizzlys versuchten bei den Augsburger Panthern (l. Daniel Schmölz) alles, zum Comeback nach 1:5-Rückstand reichte es jedoch nicht mehr.
 

Quelle: Archiv

Augsburg.  Personell gingen die Grizzlys im Vergleich zur Partie beim ERC Ingolstadt am Mittwoch unverändert ins Spiel, nur Felix Brückmann stand statt Jerry Kuhn im Kasten. Das erste Drittel ließ aus Wolfsburger Sicht arg zu wünschen übrig: Augsburg spielte gnadenloses, frühes Forechecking, ließ die Grizzlys kaum aus ihrer eigenen Zone oder über die blaue Line ins Angriffsdrittel kommen. Nach nicht einmal vier Minuten stellte Matt White die Gastgeber-Führung nach einem Fehlpass von Jimmy Sharrow her, Daniel Schmölz und Michael Davies erhöhten dann zwischenzeitlich auf 3:0. Immerhin: Wolfsburgs Fabio Pfohl nutzte einen Penalty eiskalt zum 1:3, nachdem er zuvor bei einer Break-Chance von den Beinen geholt worden war. Zu mehr reichte es bis zur Pause jedoch nicht.

Zu Beginn des Mitteldrittels schien es zunächst, als hätte Grizzlys-Coach Pavel Gross die richtigen Worte gefunden. Wolfsburg fand besser ins Spiel, war etwas präsenter – musste aber nach einem Konter das 1:4 durch White schlucken. Für Brückmann war der Abend danach beendet, Kuhn übernahm. Doch auch einer der statistisch besten Goalies der Liga konnte das 1:5 nicht verhindern: Gleich drei Panther wurden vor seinem Kasten alleine gelassen, Davies schob ein – und die Augsburger Fans standen kopf. „Wir müssen uns zusammenreißen und zusehen, in den letzten 20 Minuten alles zu geben und aufzuholen“, forderte Grizzlys-Torschütze Pfohl derweil vor dem Schlussabschnitt.

Der Deckel war noch lange nicht auf dem Spiel: Wolfsburg fand nun endgültig in die Partie, wurde immer gefährlicher. Und so war es Kris Foucault, der die Grizzlys wieder hoffen ließ: Der Kanadier versenkte den Rebound eines Schlagschusses von Stephen Dixon zum 2:5, und das brachte weitere Energie ins Spiel. Und Wolfsburg kam noch näher an die Panther heran, wieder war es Foucault, der goldrichtig stand – dieses Mal fälschte er einen Schuss von Verteidiger Armin Wurm entscheidend ab. Der Druck wurde in der Folge immer größer, die Comeback-Hoffnungen hatten jedoch die Uhr als größten Feind. Drei Minuten vor Schluss lief Kuhn für einen Extra-Angreifer zur Bank, doch auch der konnte die Niederlage nicht mehr abwenden.

„Fünf Gegentore sind ein paar zu viel“, lautete das Fazit von Björn Krupp, der wie Grizzlys-Kapitän Tyler Haskins sein 400. DEL-Spiel bestritt. „Augsburg war von Anfang an bereit, wir haben ein bisschen geschlafen. Es ist schwer, so einen Rückstand aufzuholen.“ Immerhin: „Ich glaube, das dritte Drittel kann man positiv nehmen.“

Von Yannik Haustein

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg
Vergleiche die Wettquoten für Spiele vom VfL Wolfsburg bei SmartBets.