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2:0 in Schwenningen! Auswärts-Serie der Grizzlys hält

Eishockey 2:0 in Schwenningen! Auswärts-Serie der Grizzlys hält

„Harte Arbeit“ hatten die Eishockey-Profis der Grizzlys bei den Schwenninger Wild Wings: Erst spät knackten die Wolfsburger den Abwehr-Riegel ihres Tabellennachbarn. Doch am Ende gab es mit einem 2:0 (0:0; 0:0; 2:0)-Erfolg den fünften Auswärtssieg in Serie.

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Ein hartes Stück Arbeit: Gerrit Fauser (2. v. l.) erlöste die Grizzlys in Schwenningen spät mit seinem Treffer zum 1:0, letztlich gab’s den fünften Auswärtssieg in Serie.

Quelle: imago

Schwenningen . Schon zu Beginn zeichnete sich ab, was Grizzlys-Manager Charly Fliegauf im Vorfeld vermutet hatte: Es war eine intensive und auch umkämpfte Partie, was sich in diversen Strafzeiten auf beiden Seiten äußerte – so musste Wolfsburgs Armin Wurm für zwei Minuten in die Kühlbox, nachdem er Schwenningens Simon Danner niederrang. „Eine Meinungsverschiedenheit, in der Situation war das blöd von mir“, räumte Wurm ein.

Doch nicht nur Nickligkeiten prägten das erste Drittel, auch Chancen gab es reichlich zu sehen, mit einem leichten Plus für die Gäste. Trotz des torlosen ersten Durchgangs waren beide Goalies gefordert, Wurm war mit einem Schlagschuss durch die Beine von Wild-Wings-Torhüter Dustin Strahlmeier nah am Führungstreffer, verfehlte jedoch knapp das Tor. Auf der anderen Seite des Eises zeigte Jerry Kuhn, der nach zwei Starts von Felix Brückmann am Wochenende wieder im Grizzlys-Tor stand, zwei starke Paraden: Erst hielt er einen Schuss von Jussi Timonen, lenkte den Nachschuss von István Bartalis im Fallen noch neben das Tor.

Auch das zweite Drittel brachte keine Treffer mit sich: Nach verhaltenem Beginn beider Teams nahm Wolfsburg zwar das Heft in die Hand und setzte die Wild Wings mehrmals in ihrem eigenen Drittel unter Druck. Doch vor allem aus nächster Nähe war für die Grizzlys nicht viel zu holen, Schwenningen räumte vor Strahlmeiers Tor gut auf. Als Jeremy Dehner dann nach einer schönen Einzelaktion unbedrängt dort auftauchte, setzte er die Scheibe ans Lattenkreuz – die beste Chance des Mitteldrittels. Jedoch schlich sich auch der eine oder andere Fehler bei den Grizzlys ein, weshalb Kuhn in kurzer Folge Konter von Schwenningens Will Acton und Damien Fleury vereiteln musste.

Auch das Wolfsburger Überzahlspiel ging erneut leer aus: Die Scheibe lief zwar gut, die Powerplay-Formation war präsent – doch eine Lücke im Defensiv-Bollwerk der Schwenninger fanden die Grizzlys nicht.

Die Anzeigetafel zeigte auch im Schlussabschnitt lange zwei Nullen an, Tore wollten einfach nicht fallen. Strahlmeier hielt wenn nötig sogar mit dem Kopf – Schwenningens Goalie sah einen Schlagschuss von Dehner zu spät, bekam die Scheibe auf die Maske. Kris Foucault traf wenig später das Lattenkreuz. Gut fünf Minuten vor Schluss brach Gerrit Fauser dann den Bann: Er fälschte einen Schuss von Jeff Likens unhaltbar ab – 1:0. Schwenningen wollte unbedingt den Ausgleich, nahm Strahlmeier zwei Minuten vor Schluss vom Eis – es sollte jedoch auch trotz Stefano Giliatis Lattentreffer nicht mehr sein, Kamil Kreps besiegelte die Wild-Wings-Niederlage mit einem Treffer ins leere Tor.

„Manchmal muss man Glück haben, um Torwart zu sein“, resümierte Kuhn anschließend. „Es war ein Duell zweier defensivstarker Teams. Wir haben einfach gespielt – und hart gearbeitet.“ Wie es Coach Gross immer wieder fordert.

Von Yannik Haustein

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