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Grizzlys Wolfsburg 1:4 gegen Nürnberg – Grizzlys erneut zu schläfrig
Sportbuzzer Grizzlys Wolfsburg 1:4 gegen Nürnberg – Grizzlys erneut zu schläfrig
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22:45 15.10.2017
Nürnberg jubelt: Die Grizzlys verloren ihr Heimspiel mit 1:4. Quelle: Britta Schulze
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Wolfsburg

Die Serien der Grizzlys reißen in Serie. Gegen die Nürnberg Ice Tigers beendete Wolfsburgs Eishockey-Erstligist am Sonntag seinen Lauf von fünf Heimsiegen. Nur Kris Foucault traf beim 1:4 (1:2, 0:1, 0:1) vor lediglich 2100 Zuschauern gegen den Spitzenreiter, der seit 2010 nur dreimal in Wolfsburg gewonnen hatte. Für die Grizzlys war es das zweite Null-Punkte-Wochenende der Saison, nachdem am Freitag eine Serie von zehn Siegen in Ingolstadt zu Ende gegangen war.

Nach dem ersten Drittel musste man Schlimmes für die Gastgeber befürchten. Denn sie kamen nicht ins Spiel, waren mit dem 1:2 noch gut bedient. Zwar hatte Keeper Felix Brückmann Pech, dass er beim 1:2 den Puck, den er zuvor hoch abgewehrt hatte, unglücklich ins eigene Tor lenkte. Andererseits hatte zuvor Taylor Aronson nur den Pfosten getroffen. Als sich Stephen Dixons schlampiges Abspiel gleich mit Beginn des zweiten Abschnitts in das 1:3 verwandelte, sah es noch schlimmer aus. Doch bald darauf begann ein anderes Spiel. Die Grizzlys wurden stärker und stärker. Sie drehten das Schussverhältnis, berannten Nürnbergs Tor, hatte aber zwei massive Gegner. Gästekeeper Niklas Treutle, der unter anderem gegen Foucault (36.) und Armin Wurm (40.) rettete, war der eine. Der andere war der Pfosten. Den traf in Wolfsburgs großer Drangphase erst Kamil Kreps (31.), dann Jeremy Dehner (38.) und in der 54. Minute noch Brent Aubin.

Die Chancen waren da, der Wille auch, doch die Grizzlys haben ohne ihren Lenker Mark Voakes (Gehirnerschütterung) arge Probleme, Tore zu erzielen. Zwei Törchen in 120 Spielminten – das reicht nicht, um zu gewinnen. Das andere Manko sprach Kapitän Tyler Haskins an: „Wie am Freitag hat das erste Drittel den Unterschied ausgemacht. So dürfen wir nicht in ein Spiel gehen, so dürfen wir uns nicht präsentieren.“

In Ingolstadt hatte es nach 20 Minuten 0:3 gestanden, gegen Nürnberg 1:2 und nach 21 Minuten 1:3. Haskins: „Ab dem zweiten Drittel haben wir es gegen die Ice Tigers gut gemacht, gegen solche Mannschaften ist es dann aber schwer.“

Grizzlys-Coach Pavel Gross: „Nürnberg hat aus zehn Skoring-Chancen im ersten Drittel zwei Tore gemacht, wir aus zehn im zweiten Drittel keins. Den Unterschied haben die Torhüter gemacht. Treutle war überragend.“ Er schränkte aber ein: „Wir müssen bereit sein, den Preis zu zahlen, müssen härter dorthin gehen, wo es wehtut.“ Treutle sei zwar sehr gut gewesen, „aber er konnte auch jede Scheibe sehen“.

Von Jürgen Braun

Schade, auch wenn es nicht ganz unerwartet kam. Irgendwann reißen Serien. Für die Grizzlys Wolfsburg riss am Freitag die Superserie in Ingolstadt. Das 0:3 (0:3, 0:0, 0:0) beendete zugleich den Lauf von sieben Partien in Folge, in denen gepunktet wurde. Das schmerzt wiederum mit Blick auf die Tabelle im Eishockey-Oberhaus.

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