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Eintracht Braunschweig So kämpft Bohl für sein Comeback
Sportbuzzer Eintracht Braunschweig So kämpft Bohl für sein Comeback
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23:20 28.09.2011
Schuftet fürs Comeback: Steffen Bohl hat seit dem 1. August nicht mehr für die Eintracht gespielt.
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Beim 0:3 im DFB-Pokal gegen die Bayern Anfang August war Bohl noch dabei. Aber danach begann für ihn die große Leidenszeit. Die Ärzte stellten fest, dass auf den Adduktoren zu viel Spannung war. „Deshalb hat der Muskel immer wieder zugemacht“, erklärt Bohl. „Einfach weiterspielen hätte keinen Sinn gemacht.“ Zu groß war das Risiko, dass die Verletzung langwieriger wird.

Doch das ist inzwischen bereits zwei Monate her. „Dass es so lange dauern würde, hätte ich am Anfang nicht gedacht“, so der 27-Jährige frustriert. „Zuvor war ich in meiner Karriere nie so lange verletzt.“ Bitter auch, weil sich Bohl gerade erst ins Team gespielt hatte. Im Winter 2010/11 aus Wehen gekommen, hatte der Ex-Lauterer ein schwieriges halbes Jahr, wurde meist nur spät eingewechselt. Jetzt war er gerade drin – bis die Verletzung kam. „Das war eine schwere Zeit“, gibt er zu, „aber meine Mitspieler haben mir dabei geholfen, damit klarzukommen.“

Immer wieder musste Bohl Rückschläge hinnehmen. Aber inzwischen geht es voran. Zuletzt war der sympathische Profi zur Reha in Mainz und hat dort „deutliche Fortschritte“ gemacht. Zurzeit schuftet er zusammen mit Reha-Coach Jürgen Rische immerhin wieder auf dem Platz. Ein festes Rückkehr-Datum hat sich Bohl nicht gesetzt: „Das hatte ich mal gemacht, aber jetzt will ich mich nicht mehr unter Druck setzen.“ Bald könnte er aber wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Bohl: „Die Vorfreude ist jedenfalls schon groß.“

tik

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