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Eintracht Braunschweig Kurz-Trainingslager als gutes Omen
Sportbuzzer Eintracht Braunschweig Kurz-Trainingslager als gutes Omen
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23:15 24.04.2014
Fast sechs Jahre her: Im Kampf um die 3. Liga bezogen Ken Reichel (M.) und Co. Quartier in Teistungen.
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Gut 70 Kilometer vom Berliner Olympiastadion entfernt schwören sich die Blau-Gelben auf das Duell mit dem Hauptstadt-Klub und den Endspurt im Abstiegsrennen ein. In der brandenburgischen Abgeschiedenheit sollen noch einmal alle Kräfte mobilisiert werden. „Wir haben bereits gute Erfahrungen mit einer solchen Maßnahme gemacht“, sagt Torsten Lieberknecht.

Stimmt! So wie im Mai 2008, als Braunschweigs Coach das Team in höchster Not von Benno Möhlmann übernahm. Es ging um die Quali für die neue 3. Liga. Die erste Amtshandlung des Neulings war ein Kurz-Trainingslager in Teistungen im Südharz. „Wir führen viele Einzelgespräche, wollen herausfinden, wie hoch die Anspannung und der Willen der Spieler ist“, erklärte Lieberknecht damals. Mit Erfolg: Im ersten Spiel danach gab‘s ein 1:1 gegen Düsseldorf, dann folgten zwei Siege - und doch noch in letzter Sekunde die Drittliga-Qualifikation.

Auch im Vorjahr zog der 40-Jährigen diesen Joker. Nach zwei Niederlagen in Folge im Aufstiegsrennen der 2. Liga mietete sich die Eintracht im März 2013 für ein paar Tage in Wesendorf ein. „Wir müssen uns an die Dinge erinnern, die uns stark gemacht haben“, impfte Lieberknecht seinen Profis dort ein. Es folgten ein 1:1 gegen Mitkonkurrent Kaiserslautern und danach zwei Siege - es waren ganze wichtige Schritte zum Aufstieg. Ob‘s auch morgen in Berlin wieder so klappt?

tik

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