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Eintracht Braunschweig Herkulesaufgabe: Eintracht in München
Sportbuzzer Eintracht Braunschweig Herkulesaufgabe: Eintracht in München
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10:29 04.03.2015
Faire Sportsmänner: Shakehands zwischen Torsten Lieberknecht und Pep Guardiola nach der Erstliga-Begegnung in München am 30. November 2013. Die Bayern gewannen damals mit 2:0. Quelle: dpa
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Trainer Torsten Lieberknecht gestand, dass er gemischte Gefühle vor dem Ausflug nach München gehabt habe, den immerhin auch rund 4000 Braunschweiger Fans antreten wollen. „Mir geht es nicht so, dass ich mich sehr freue. Der Fußball stellt uns im Moment vor große Herausforderungen“, erklärte Lieberknecht gestern und kündigte als Zielsetzung an: „Wir wollen uns mit Kräften wehren und möglichst besser aussehen als zuletzt so mancher Erstligist.“

Mit einem Augenzwinkern verriet der Eintracht-Coach seine Taktik. „Wir werden die Bayern des Öfteren in unserem Sechzehner einschnüren und müssen sie dort unter Druck setzen.“

Torjäger Havard Nielsen (Muskelfaserriss), Deniz Dogan (muskuläre Probleme) und Marc Pfitzner (Gesäßmuskelzerrung) fallen bei den Blau-Gelben aus. Marcel Correia plagen Knieschmerzen. „Wir wollen ein ordentliches Spiel abliefern“, kündigte der Abwehrspieler an. Lieberknecht versprach ein Eintracht-Team, das bereit sei, „über die Schmerzgrenze zu gehen“.

Auch wenn Bundesliga und Champions League für die Bayern bei der Triple-Jagd Vorrang genießen, soll der Pokal nicht vernachlässigt werden. „Ich habe einmal erlebt, wie schön das Finale in Berlin ist“, erinnerte sich Bayern-Coach Pep Guardiola an den Titelgewinn gegen Borussia Dortmund im vergangenen Jahr. Aber der Trainer ergänzte und warnte: „Es ist ein K.o.-Game. Pokal ist immer gefährlich.“ In dieser Saison ist für Bayern ein historischer Erfolg möglich: Noch kein Verein konnte den DFB-Pokal dreimal nacheinander gewinnen. „Wir wissen, wie wichtig Berlin für uns ist“, betonte auch Torwart Manuel Neuer.

dpa/jti

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