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Eintrachts Willenskampf: Braunschweig hat seine Form wiedergefunden

Fußball: 2. Bundesliga Eintrachts Willenskampf: Braunschweig hat seine Form wiedergefunden

  Das 500. Zweitligaspiel ist absolviert. Und der Trend bei Eintracht Braunschweig geht wieder eindeutig in Richtung Fußball-Oberhaus. Das 1:0 am Sonntag beim 1. FC Kaiserslautern war der dritte Auswärtssieg der in dieser Saison doch vor allem für ihre Heimstärke gefürchteten Braunschweiger in Serie und insgesamt der vierte Erfolg in den vergangenen fünf Spielen. „Ein Spiel des Willens“, sagte BTSV-Trainer Torsten Lieberknecht anschließend.

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Vier Siege in fünf Spielen: BTSV-Trainer Torsten Lieberknecht.

Quelle: imago

Genau zum richtigen Saisonzeitpunkt ist die Braunschweiger Siegermentalität der Hinrunde zurück. Genau zum richtigen Zeitpunkt, denn ohne das Leistungshoch wären die „Löwen“ längst rausgefallen aus dem Rennen um den Aufstieg in die 1. Liga. So ist dieses Rennen jedoch spannend wie selten. Der VfB Stuttgart steht nach dem 3:3 gegen Dynamo Dresden wieder auf Tabellenplatz eins und hat vor den punktgleichen Verfolgern Braunschweig und Union Berlin (alle 50 Zähler) damit die beste Ausgangssituation aller Aufstiegskandidaten. Nur einen Punkt dahinter folgt bereits Erstligaabsteiger Hannover 96.

Vier Teams – getrennt durch ein winziges Pünktchen. Und höchstens drei können aufsteigen ...

Über die Rückkehr an die Tabellenspitze der 2. Liga konnte sich Stuttgart-Trainer Hannes Wolf dementsprechend nicht wirklich freuen. Trotz der furiosen Aufholjagd seines Teams und des Punktgewinns beim 3:3 gegen Dresden war er richtig sauer auf einige seiner Spieler. „Qualität bedeutet auch, gegen den Ball zu sprinten. Das haben wir einfach nicht gemacht“, schimpfte er nach dem hart erkämpften Remis nach einem 0:3-Rückstand.

Zwar ist der VfB wieder Tabellenführer, aber angesichts der Punktgleichheit an der Spitze schmerzt jeder Punktverlust. Und so sieht Wolf die Rückkehr des VfB in die Bundesliga gefährdet. „Da müssen wir über die Mentalität reden“, forderte er nach dem Auftakt in die englische Woche.

Schon heute und morgen geht es weiter für das Quartett an der Spitze. Hannover 96 muss am Dienstag im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg vorlegen. Tags darauf sind die Konkurrenten in Auswärtsspielen gefordert. Alle drei trennt nur das Torverhältnis. Der VfB trifft in München auf 1860, Union Berlin muss gegen Erzgebirge Aue antreten, Braunschweig spielt gegen Greuther Fürth.

„Das wird ein enger Kampf bis zum letzten Spieltag“, prognostizierte Stuttgarts Doppeltorschütze Simon Terodde.

Entsprechend genau wird das Restprogramm der Aufstiegsaspiranten beäugt. In drei Wochen kommt es zum direkten Duell zwischen Union Berlin und dem VfB Stuttgart, der am vorletzten Spieltag in Hannover antreten muss. Union bekommt es eine Woche zuvor mit Eintracht Braunschweig zu tun. Am Karsamstag kommt es zudem zum Niedersachsen-Derby zwischen der Eintracht und Hannover. Im Gegensatz zur Bundesliga ist im Unterhaus deswegen an der Tabellenspitze wohl für Spannung bis zum letzten Spieltag gesorgt. „Der Druck ist für alle da, aber daraus entsteht auch Kraft“, sagte VfB-Trainer Wolf.

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