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Eintracht Braunschweig Eintracht verliert in Nürnberg mit 1:2
Sportbuzzer Eintracht Braunschweig Eintracht verliert in Nürnberg mit 1:2
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22:28 23.11.2015
Salim Khelifi kämpf mit den Nürnbergern Hanno Behrens (l) und Sebastian Kerk um den Ball. Quelle: dpa

Den letzten Pflichtspielsieg beim Club fuhren die Braunschweiger am 24. März 1979 ein - damals siegten die Löwen mit 3:0.

Dabei hatte es eigentlich ganz gut angefangen für die Eintracht. Nach einem etwas zähen Beginn konnten sich die Löwen gerade etwas freischwimmen, da gab es quasi aus dem Nichts die kalte Dusche: Clubberer Brecko steckt am rechten Flügel für Füllkrug durch, der viel Wiese vor sich hat und von der rechten Strafraumkante nach innen chippt. Der Ball segelt an Freund und Feind vorbei und landet am zweiten Pfosten bei Kerk, der im Fallen gegen die Laufrichtung von Eintracht-Torwart Gikiewiczs trifft.

Die Eintracht reagierte mit wütenden Angriffen und hätte keine drei Minuten später bereits ausgleichen können - oder eigentlich müssen: Hochscheidt haut aus 18 Metern einfach mal drauf, Club-Torwart Schäfer bekommt gerade noch die Hände nach oben und wehrt den Ball nach vorne ab. Das Leder fällt direkt vor die Füße von Zuck, der das Kunststück fertig bringt, freistehend vor dem Tor über die Kugel zu hauen. Halbzeit.

Nach der Pause liefen die Mannen von Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht von Anfang an konsequent das Tor der Mittelfranken an - und wurden in der 53. Minute belohnt: Braunschweigs Flügelflitzer Holtmann flankt gefährlich in den Nürnberger Strafraum, Sesis zu kurze Klärungsaktion per Kopf landet bei Nik Omladic, der den Ball gekonnt annimmt und das Spielgerät aus der Drehung in den Knick schweißt. Wahnsinn.

In der Folge entwickelte sich ein heißer Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten: In der 60 Minute schaufelt sich Schäfer nach einem scharfen Holtmann-Schuss den Ball beinahe selber rein, auf der anderen Seite lenkt Eintracht-Keeper Gikiewicz einen 17-Meter-Strahl von Möhwald gerade noch an die Latte. Peng.

Doch am Ende kam es so, wie es in Nürnberg eben am Ende anscheinend immer kommen muss: Eckball, Burgstaller, Tor. Angstgegner eben.

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