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„Zwei sehr gute Torhüterinnen“

Frauenfußball „Zwei sehr gute Torhüterinnen“

Außer der langzeitverletzten Nadine Keßler sind alle Spielerinnen an Bord – der VfL Wolfsburg geht gut aufgestellt in die Rest-Rückrunde der Frauenfußball-Bundesliga. Ein Fragezeichen gibt es allerdings auf der Torwartposition.

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Auf dem Weg zum Comeback: VfL- und Nationalmannschafts-Torfrau Almuth Schult hat ihre Fußverletzung überwunden.

Quelle: imago sportfotodienst

Torfrau Almuth Schult hatte sich im November einen Haarriss im Mittelfuß zugezogen und arbeitete in der Winterpause hart an ihrem Comeback. „Sie ist noch nicht bei 100 Prozent“, so Trainer Ralf Kellermann. „Vom Fuß her“, sei sie zwar „vollständig genesen“, aber „es fehlt noch ein bisschen Dynamik, die Verletzung hatte sie ja lange außer Gefecht gesetzt.“ Für das Spiel morgen in Bremen wollte sich Kellermann noch nicht endgültig festlegen, aber vieles deutet darauf hin, dass Merle Frohms wieder zwischen den VfL-Pfosten stehen wird. Die 21-jährige Cellerin hatte Schult in der Verletzungspause vertreten und das „bis auf einen Fehler gegen Jena auch gut gemacht“, so Kellermann, „außerdem hat sie auch eine gute Vorbereitung gespielt.“ Was Frohms zusätzlich Auftrieb gibt: Im Dezember erhielt die U-20-Weltmeisterin erstmals eine Einladung zu einem Leistungstest der A-Nationalmannschaft.

Dort ist Schult die Nummer 1 – und auch darum brennt sie im Olympiajahr auf ein schnelles Comeback. „Sie setzt sich natürlich unter Druck, hat Olympia vor Augen“, so Kellermann. „Aber sie wird ihre Spiele im Nationalteam machen und dort auch die Nummer 1 sein – auch wenn sie bis zur Länderspielpause bei uns vielleicht erst mal auf der Bank sitzt und dann mit dem DFB-Team in die USA fährt.“ Bis zur Länderspielpause sind‘s noch drei Spiele – was danach passiert, ist für Kellermann sowieso klar: „Wenn Almuth bei 100 Prozent ist, haben wir eine klare Rangfolge im Tor – bei zwei sehr guten Torhüterinnen hat sie dann die Nase vorn.“

apa

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