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Zurück auf den Thron: VfL-Frauen auf Rekordjagd!

Fußball – Champions League Zurück auf den Thron: VfL-Frauen auf Rekordjagd!

VfL Wolfsburg gegen Olympique Lyon - beide Klubs haben die Champions League der Frauen bisher zweimal gewonnen. Am Donnerstag (18 Uhr, live auf Eurosport) treffen beide Teams im italienischen Reggio Emilia im Finale aufeinander - der Gewinner ist dann der Rekordsieger der 2009 eingeführten europäischen Königsklasse des Frauenfußballs.

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Sie wollen am Donnerstag wieder jubeln: Die VfL-Frauen und Trainer Ralf Kellermann können mit dem erneuten Gewinn der Champions League einen Rekord aufstellen.

Quelle: Imago

„Wir haben in der Bundesliga mit Platz zwei viel erreicht, haben den DFB-Pokal gewonnen - natürlich wollen wir auch hier gewinnen“, sagte Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann am Mittwoch auf der Pressekonferenz in Reggio Emilia - und dachte dabei sicherlich an die Wolfsburger Erfolge in der Champions League. Wie 2013, als der VfL überraschend zum ersten Mal ins Endspiel einzog - und durch ein Elfmetertor von Martina Müller mit 1:0 gewann.

Gegner war übrigens Lyon, das zum vierten Mal in Folge im Finale stand - und immer auf deutsche Klubs traf. 2010 unterlagen die Französinnen gegen Turbine Potsdam im Elfmeterschießen mit 6:7, dann folgten jeweils 2:0-Siege, wiederum gegen Potsdam (2011) und gegen den 1. FFC Frankfurt (2012). Und ein Jahr später das 0:1 gegen Wolfsburg. 2014 war wieder der VfL an der Reihe, das Team von Trainer Kellermann zog mit Lyon gleich: Nach dem 4:3 gegen Tyresö FF aus Schweden durften die Wolfsburgerinnen den Pokal in Lissabon zum zweiten Mal in die Höhe stemmen. Und am Donnerstag wollen beide Klubs ihren dritten Champions-League-Sieg feiern.

Lyon hat auf dem Weg nach Reggio Emilia in acht Partien sieben Siege und ein Unentschieden (0:0 bei Sparta Prag) eingefahren. Auch das Torverhältnis von 35:2 kann sich sehen lassen. Am treffsichersten war Anna Hegerberg, die Norwegerin langte zwölfmal hin. Die Französin Eugénie Le Sommer (5) und Schweden-Star Lotta Schelin (4) sind ebenfalls immer für ein Tor gut.

Im Kellermann-Team, das mit sechs Siegen, einem Remis und einer Niederlage (18:2 Tore) ins Finale geht, fehlt am Donnerstag die in dieser Saison beste CL-Torschützin: Caroline Hansen, die dreimal traf, laboriert an einer Schienbeinverletzung.

Alexandra Popp, die zweimal traf, freut sich auf Lyon: „So ein Finale ist was ganz Großes“, schwärmt die Torjägerin. „Es ist nach unserem Pokalsieg das Pünktchen auf dem i, gegen so ein Weltklasseteam zu spielen.“

von Dieter Kracht und Pascal Mäkelburg

Warum sich Schult auf Bremer freut

Wenn der VfL am Donnerstag auf Olympique Lyon trifft, dann wird der Fokus auch auf Pauline Bremer gerichtet sein. Die Göttingerin wechselte vor der Saison von Turbine Potsdam zum französischen Top-Team. Von der 20-Jährigen haben Wolfsburgs Fußballerinnen auch schon den einen oder anderen Hinweis über Olympique erhalten…

„Wenn die Nationalelf-Kolleginnen Pauline und Anja Mittag, die in Paris spielt, von ihren neuen Heimaten berichten, bekommen wir das ja zwangsläufig mit“, sagt Wolfsburgs Torfrau Almuth Schult, die ein „sehr gutes Verhältnis“ zu Bremer pflegt. „Pauline ist ja auch Niedersächsin, natürlich quatscht man vor so einem Spiel, wie die Lage bei ihr ist und wie es ihr geht. Auch der eine oder andere Joke und Spaß wird gemacht, das ist doch klar“, so Deutschlands Nummer 1, die noch nie gegen Lyon gespielt hat. „Daher freue mich umso mehr auf das erste Duell.“

Schult ist sich sicher, dass die Französinnen nicht unschlagbar sind: „Es spielen zwei Top-Teams gegeneinander, die beide in der Lage sind, das Spiel zu gewinnen. Ich hoffe, dass wir die bessere Tagesform haben und unsere Chancen nutzen.“

 mäk

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