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Wolfsburg wieder im Finale der Champions League

Frauenfußball-Bundesliga Wolfsburg wieder im Finale der Champions League

Auf nach Italien! Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben zum dritten Mal das Endspiel der Champions League erreicht. Eine Woche nach dem 4:0-Hinspielsieg gegen den 1. FFC Frankfurt tat am Sonntag die 0:1-(0:0)-Niederlage beim Rückspiel in der Bankenmetropole nicht weh.

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Viel Abwehrarbeit: Nilla Fischer (l.) und die VfL-Hintermannschaft hatten mehr zu tun als im Hinspiel.

Quelle: dpa

Marieth Prießen erzielte das Tor des Tages kurz vor Schluss.

2013 und 2014 gewann der VfL den großen Pott, 2015 waren es die Frankfurterinenn. Jetzt greifen die Wolfsburgerinnen nach dem größten Titel im Vereinsfußball der Frauen, der Gegner am 26. Mai im italienischen Reggio Emilia steht mit Olympique Lyon (7:0 im Hinspiel gegen Paris) quasi schon fest.

So groß der Jubel über den erneuten Finaleinzug auch war, ganz zufrieden war Ralf Kellermann nicht. „Man hatte schon im Training gemerkt, dass nach dem klaren Ergebnis vom letzten Sonntag etwas Spannung fehlte“, so der VfL-Trainer. „Wir haben viel zu wenig unser eigenes Spiel gespielt. Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir nur noch verwaltet.“ Allerdings: Die Frankfurterinnen kamen kaum zu großen Torchancen, lediglich Kerstin Garefrekres scheiterte zweimal aus aussichtsreicher Position, ehe dann in der 90. Minute doch noch ein Tor fiel: Nach einer Ecke brachte Marith Prießen dem Ball per Kopf Richtung Tor, VfL-Torhüterin Almuth Schult war zwar noch dran, konnte aber den Treffer nicht mehr verhindern.

Für den VfL gab es somit erst die zweite Niederlage überhaupt in der eigenen Champions-League-Geschichte. „Mit der Leistung in diesem Spiel bin ich unzufrieden“, so Kellermann lächelnd, „aber trotzdem steht unterm Strich natürlich sehr große Freude. Wir sind verdient weitergekommen und überglücklich, im Finale zu stehen!“

1. FFC Frankfurt – VfL Wolfsburg   1:0 (0:0)
Frankfurt: Schumann – Hendrich, Prießen, Bartusiak, Schmidt – Garefrekes, Störzel (59. Groenen), van Egmond – Marozsan – Crnogorcevic (46. Ogimi), Islacker (88. Matuschewski).
VfL: Schult – Dickenmann, Fischer (83. Wullaert), Wedemeyer, Peter – Bussaglia (58. Bernauer), Goeßling – Blässe (68. Jakabfi), Kerschowski – Popp, Bachmann.
Tor: 1:0 Prießen (90.)     
Schiedsrichterin: Kateryna Monzul (Ukraine)
Zuschauer: 3800.

Halbfinale: Rückspiele
1. FFC Frankfurt – VfL Wolfsburg 1:0 (0:4)
Paris SG – Olympique Lyon Montag, 20.45 Uhr (0:7)
Hinspiel-Ergebnisse in Klammern

Endspiel: 26. Mai

apa

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