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Werden heute die Tränen von Wolfsburg getrocknet?

Frauenfußball-WM Werden heute die Tränen von Wolfsburg getrocknet?

„Die Tränen von Wolfsburg!“ So titelte die WAZ nach dem WM-Aus der Frauenfußball-Nationalmannschaft im Juli 2011. Nach der 0:1-Niederlage im Viertelfinale gegen Japan wurde in der VW-Arena viel geweint. Heute (22 Uhr, live im ZDF) steht wieder ein WM-Viertelfinale an. Und in Montreal können die Tränen von Wolfsburg endlich getrocknet werden.

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Freuen sich auf Frankreich: Die Wolfsburgerinnen Babett Peter, Almuth Schult, Lena Goeßling und Alexandra Popp in Montreal.

Vor vier Jahren war Deutschland Favorit - umso bitterer war die Enttäuschung nach dem Aus nach Verlängerung. Diesmal heißt der Gegner Frankreich und ist WM-Mitfavorit, alle Experten erwarten ein Spiel auf Augenhöhe. „Einen Favoriten sehe ich nicht“, sagt die Wolfsburgerin Lena Goeßling, die in der Mittelfeldzentrale der DFB-Frauen bisher eine bärenstarke WM spielt. „Am Ende wird der gewinnen, der es mehr wollte.“

Goeßling gehört zu den insgesamt neun Spielerinnen, die heute im Kader dabei sind und auch schon 2011 in Wolfsburg auf dem Platz standen. Saskia Bartusiak wäre eigentlich die Nummer 10 in dieser Liste, muss aber heute eine Gelb-Sperre abbrummen. Torhüterin Almuth Schult, mittlerweile beim VfL und damals als Magdeburgerin Nummer 3 hinter Nadine Angerer und Ursula Holl (Duisburg), sitzt heute wie damals auf der Bank.

Auch die anderen drei aktuellen WM-Teilnehmerinnen des VfL Wolfsburg spielten 2011 noch für andere Klubs: Goeßling für Bad Neuenahr, Alex Popp für Duisburg (beide gegen Japan eingewechselt), Babett Peter für Potsdam. Die Abwehrspielerin stand damals 120 Minuten auf dem Platz, heute könnte sie als Ersatz für Bartusiak in die deutsche Abwehr rücken. Goeßling und Popp werden in der Startelf erwartet.

dik

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