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Weil der Tatort kommt: VfL ist gegen eine Verlegung

Frauenfußball-Bundesliga Weil der Tatort kommt: VfL ist gegen eine Verlegung

Tabellenführer VfL Wolfsburg beim Tabellenvierten Turbine Potsdam – am Sonntag (14 Uhr) steigt in der Frauenfußball-Bundesliga wieder ein Topspiel. Das Fernsehen ist live dabei – allerdings diesmal nicht Frauenfußball-Sender Eurosport. Und das liegt am ARD-Tatort…

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Dieses Tor entschied das Hinspiel: Martina Müller traf zum 2:1-Sieg des VfL Wolfsburg gegen Potsdam (l. Inka Wesely).

Quelle: CP24

Eurosport wollte die Partie übertragen und darum verlegen lassen – allerdings nicht wie üblich auf Samstag, sondern auf Sonntagabend um 20 Uhr. Das lehnte der VfL ab. Trainer und Sportchef Ralf Kellermann: „Dann läuft im Ersten der Tatort. Da haben wir, auch wenn es ein Topspiel ist, kaum eine Chance auf viele TV-Zuschauer.“ In der Tat: An diesem Sonntag ermitteln die Bremer Kommissare Inga Lürsen und Nils Stedefreund (Sabine Postel und Oliver Mommsen) in der ARD – und die sind in der Regel gute Quotenbringer.

Damit die Frauenfußball-Fans nicht wie beim Topspiel Bayern gegen Wolfsburg in die Röhre gucken, sprang der RBB ein – und zeigt die Partie zur geplanten Sonntagszeit live. Was werden die Zuschauer zu sehen bekommen? „Einen heißen Tanz“, ist Kellermann überzeugt. Tatort Potsdam also statt Tatort Bremen. „Es wird für uns kein normales Spiel“, ist der Coach überzeugt. Grund: „Viele Zuschauer, eine tolle Atmosphäre, das wird sehr emotional.“ Die Ausgangslage ist klar: Potsdam kann nur mit einem Sieg gegen den VfL noch ins Meisterschaftsrennen eingreifen, „das ist die letzte Chance für Turbine“, so Kellermann. Doch dazu will es der Trainer nicht kommen lassen: „Wir brauchen die drei Punkte, um Bayern auf Abstand zu halten.“

apa/dik

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