Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Was ist dieser Sieg im Top-Spiel jetzt wert?

Frauenfußball: VfL Wolfsburg Was ist dieser Sieg im Top-Spiel jetzt wert?

München/Wolfsburg. Der Wiesn-Besuch, mit dem die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg am Sonntag ihren Top-Spiel-Sieg bei Bayern München feierten, war zünftig, aber kurz. Gut drei Stunden nach der Ankunft ging‘s gesittet zurück ins Hotel.

Voriger Artikel
Wiesn-Sieg gegen München: Oans, zwoa, g‘wonna!
Nächster Artikel
Ramona Bachmann fällt erst einmal aus

Frauenfußball-Bundesliga: Nach dem 2:1 bei den Bayern erwartet der VfL am Samstag Duisburg

Am Montag Nachmittag begann dann schon die Vorbereitung auf das Heimspiel am Samstag gegen Duisburg. Trainer Ralf Kellermann weiß: „Auf diese Spiele gegen die vermeintlich ,Kleinen‘ kommt es jetzt an!“

Was ist der 2:1-Sieg im Duell der beiden größten Titelfavoriten wert? Es sei „ein Big Point“, weiß Kellermann, der am Tag vorm Spiel 48 wurde. Aber er erinnert an die Meistersaison vor zwei Jahren: „Damals haben wir den Titel geholt, weil wir gegen die Außenseiter nichts liegen gelassen haben, die anderen aber schon.“ In der Tat: 2013/14 hatte es für den VfL außer einem 1:1 gegen Jena nur Siege gegen die „Kleinen“ gegeben.

Und wer sind in dieser Saison die „Großen“? Der 1. FFC Frankfurt sieht sich nach einem Umbruch nicht als Titelanwärter, dafür spielte Turbine Potsdam bisher (drei Siege in drei Spielen) souverän auf. „Mit Turbine ist zu rechnen“, glaubt Kellermann, „sie haben keine zusätzliche Belastung durch die Champions League und vergleichsweise wenig Länderspiel-Abstellungen - das könnte ein Faktor sein.“

Am 13. November spielt Turbine in Wolfsburg, möglicherweise geht‘s dann wieder um Big Points. Vorher bekommt es der VfL mit Duisburg, Hoffenheim, Frankurt und Aufsteiger Mönchengladbach zu tun, zwischendurch geht‘s in der Champions League gegen Chelsea und im Pokal nach Dresden. Ein Programm, bei dem sich die VfLerinnen schadlos halten wollen. Kellermann: „Aber die Liga ist gefährlicher geworden, so einfach ist das nicht mehr.“

Nach der jetzt anstehenden regulären Trainingswoche und dem Duisburg-Spiel folgen dann wieder Spiele unter der Woche, zum Teil im Mitwoch-Sonntag-Rhythmus. Da passt es gut, dass nahezu alle Verletzungssorgen weg sind. Julia Simic gab in München ihr Comeback nach halbjähriger Pause (Syndesmose-Riss), auch die zuletzt angeschlagene Joelle Wedemeyer steigt in dieser Woche wieder ins Training ein.

von Andreas Pahlmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus VfL Frauenfußball