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Vor einem Jahr war Popp die Titel-Heldin

Frauenfußball-Bundesliga Vor einem Jahr war Popp die Titel-Heldin

Der Tag X rückt näher. Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg kann am Sonntag (14 Uhr, live auf HR3) zum dritten Mal in Folge deutscher Meister werden. Wie im Vorjahr gibt es ein echtes Finale. Wie im Vorjahr heißt der Gegner Frankfurt. Logische Frage: Trifft wie im Vorjahr Alexandra Popp? Die Nationalstürmerin ist in guter Form, verrät aber, dass sie über das Saisonfinale 2014 nicht groß nachdenkt.

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Tor zum Titel 2014: Alexandra Popp köpft, der Ball geht rein, das 2:1 bedeutete die deutsche Meisterschaft für den VfL. Jetzt geht es wieder gegen Frankfurt und wieder um den Titel. Auf das Tor von 2014 wird Popp oft angesprochen, denkt aber kaum dran.

Quelle: Imago 16595936

Rückblende: 8. Juni 2014, erst war der VfL mit seiner 1:0-Führung Meister. Dann glich Frankfurt spät aus, doch kurz vor Schluss köpfte Popp den VfL zum Titel. „Ich werde oft auf dieses Tor angesprochen“, sagt sie. Aber: „Ich selber denke da gar nicht so oft dran.“ Auch nicht kurz vor der Neuauflage.

Damals brauchte Wolfsburg den Sieg. Diesmal wohl auch. Ein Punkt kann reichen, dann aber würde der VfL überholt, falls Bayern München gewinnt. Frankfurt hat nur eine kleine Titelchance, bräuchte auch noch den Münchner Ausrutscher. Doch klar ist: In der Partie am Brentanobad in Frankfurt-Rödelheim geht es um viel. Nur ein Sieg würde Frankfurt auf sicher in die Champions League befördern.

2014 ist abgehakt. Denn bei aller Ähnlichkeit mit 2014 - es gibt auch Unterschiede. Popp: „Es ist eine neue Saison, es ist eine neue Situation. Denn diesmal muss Frankfurt gewinnen.“ Und Wolfsburg muss auswärts ran, 2014 war das letzte Spiel eine Heimpartie. Dass es ein heißer Tanz wird, ist ihr bewusst. Und sie gibt zu: „Es gibt Stadien, in denen spielt man gern.“ Frankfurt zähle nicht dazu.

Popp erinnert sich an zu viele enge, umkämpfte Duelle mit ihren Teams dort. Respekt schadet nie. Selbstbewusstsein auch nicht. Der VfL hat es. Die Nationalstürmerin sagt: „Das Pokalfinale gegen Turbine Potsdam hat gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Und wir sind es gewohnt, mit Druck umzugehen. Wir wollen den nächsten Titel.“

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