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VfLerinnen "sind heiß auf Eskilstuna"

Frauenfußball: Champions League VfLerinnen "sind heiß auf Eskilstuna"

Am Donnerstag (18 Uhr, live auf Eurosport) wollen die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg im heimischen AOK-Stadion ins Viertelfinale der Champions League einziehen. Mit dem 5:1-Hinspielsieg bei Eskilstuna United hat das Team von Trainer Ralf Kellermann den Grundstein gelegt, geht als Favorit ins Rückspiel gegen die Schwedinnen.

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Auf dem Sprung ins Viertelfinale: Alexandra Popp (hier bei ihrem Tor zum 5:1 im Hinspiel) und der VfL wollen am Donnerstag im Rückspiel gegen Eskilstuna den Einzug in die Runde der letzten Acht perfekt machen.

Quelle: Imago

Wolfsburg. Alles andere als der Einzug des DFB-Pokalsiegers in die Runde der letzten Acht wäre eine riesige Überraschung. Doch Wolfsburgs Coach warnt vor zu viel Euphorie. „Es gibt keinen Grund, nach dem 5:1 zu sagen, wir sind schon durch“, tritt der erfahrene Trainer auf die Bremse. Doch die Vorbereitung auf diese Partie lief für den VfL, der am Wochenende keinen Bundesligaeinsatz hatte, optimal. „Endlich mal wieder eine Woche nur Training, Zeit den Akku, aufzuladen“, freute sich der Coach. „Wir sind voll fokussiert, sind genauso heiß auf das Spiel wie vor einer Woche.“ Und: „Wir wollen den guten Eindruck, den wir bisher in Europa hinterlassen haben, bestätigen.“

Das will mit Sicherheit auch Zsanett Jakabfi, die vergangene Woche Eskilstuna mit ihrem Viererpack fast im Alleingang geschlagen hatte. Zudem hatte die Ungarin in der Runde zuvor mit einem Hattrick beim 3:0-Sieg beim FC Chelsea geglänzt. Sie dürfte auch für Donnerstag gesetzt sein, zumal ihr Trainer nur geringfügige Veränderungen zur Vorwoche vornehmen wird. Verzichten muss Kellermann auf Isabel Kerschowski, die nach einer Grippe noch nicht einsatzbereit ist. Ebenso fehlen die Langzeitverletzten Lena Goeßling (Knochenödem) und Caroline Hansen (Haarriss im Wadenbein) sowie Joelle Wedemeyer, die mit der U 20 des DFB bei der WM ist.

Eskilstunas Trainer Viktor Eriksson gibt sich vor dem Rückspiel keinen Illusionen hin. „Wir hoffen auf ein besseres Ergebnis, hoffen, dass wir nicht wieder so hart bestraft werden.“ Aber: „Wir spielen zum ersten Mal in der Champions League, das ist für uns ein Lernprozess“, betont Eriksson.

dik

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