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VfL lädt gegen SC Sand 200 Flüchtlinge ein

Frauenfußball-Bundesliga VfL lädt gegen SC Sand 200 Flüchtlinge ein

Am Sonntag (14 Uhr) wollen die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg ihren Aufwärtstrend in der Bundesliga fortsetzen. Nach dem 2:0-Erfolg bei Rekordmeister Frankfurt ist der SC Sand zu Gast. Beim Heimspiel ebenfalls zu Besuch sind drei Junior-Coaches und rund 200 Flüchtlinge.

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Wollen wieder jubeln: Julia Simic (h.) und der VfL erwarten Sand und haben zur Partie 200 Flüchtlinge eingeladen.

Quelle: Gero Gerewitz

Das Netzwerk FARE (Football Against Racism in Europa) führt im Oktober europaweit Aktionswochen durch. In diesem Jahr beteiligen sich auch die VfL-Fußballerinnen und haben zum Spiel 200 Flüchtlinge eingeladen. „Fußball steht für Integration und vermittelt wichtige Werte“, sagt Torhüterin Almuth Schult.

Die Flüchtlinge, darunter vorwiegend Jugendliche und Familien, kommen aus den Unterkünften im Wolfsburger Umland. Schult: „Für die meisten Flüchtlinge ist es nicht alltäglich, dass Frauen in so einem professionellen Umfeld Fußball spielen. Einige haben wahrscheinlich noch nie ein Mädchen oder eine Frau spielen sehen“, so die Nationalspielerin. „Vielleicht entdeckt das eine oder andere Mädchen am Sonntag ein ganz neues Hobby für sich. Da nehmen wir die Rolle als Vorbild gerne an!“

Schon am Samstag sind drei Junior-Coaches zu Gast beim Wolfsburger Abschlusstraining. Die Mädchen aus Wasbüttel, Edewecht und Wolfsburg werden auch morgen die Partie im Stadion verfolgen, zudem an der Pressekonferenz nach dem Spiel teilnehmen. Die Aktion Junior-Coach des NFV soll Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren für das Traineramt interessieren. Als Patin fungiert unter anderem VfL-Co-Trainerin Britta Carlson.

dik

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