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VfL in Bremen: Schwieriger als es aussieht

Frauenfußball VfL in Bremen: Schwieriger als es aussieht

Es geht zum Vorletzten, eigentlich kann da nichts anbrennen. Aber die Frauenfußball-Bundesliga produziert in diesem Jahr Überraschungen wie kaum jemals zuvor.

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Neuer Schwung für die Rest-Rückrunde: Caroline Hansen gehört für den VfL Wolfsburg vorm ersten Pflichtspiel des neuen Jahres zu den Hoffnungsträgerinnen.

Quelle: imago sportfotodienst

Und darum ist der VfL Wolfsburg vor dem Start der Rest-Rückrunde am Sonntag (14 Uhr) bei Werder Bremen gewarnt. Trainer Ralf Kellermann: „Wir wissen, dass wir auf einen hochmotivierten Gegner treffen werden.“

Mit gerade einmal einem Sieg aus zwölf Spielen ist Bremen Vorletzter, kämpft mit Schlusslicht Köln und dem Drittletzten Leverkusen um Rettungsplatz zehn. Das Hinspiel gewannen die Wolfsburgerinnen ungefährdet mit 2:0, und normalerweise wird auch das Rückspiel kein Duell auf Augenhöhe. Dennoch sieht Kellermann die Gefahr, dass es schwieriger wird als es aussieht: „Bremen kämpft mit aller Macht gegen den Abstieg und ist da auch noch ganz gut im Rennen.“

Mit Manjou Wilde vom SC Freiburg sowie Mona Lohmann und der Neuseeländerin Betsy Hassett vom norwegischen Verein Grimstad FK hat sich Werder in der Winterpause verstärkt - damit sind die Bremerinnen neben Potsdam der einzige Klub, der vor der Rest-Rückrunde deutlich am Kader gebastelt hat. Kellermann: „Durch diese drei Neuzugänge hat Werder das deutliche Signal gesendet, alles für den Klassenerhalt zu tun.“ Was außerdem vor zu viel verfrühter Euphorie schützen sollte: Gegen tief stehende Mannschaften hat sich der VfL in dieser Saison (zu oft) schwer getan. „Darum“, so Kellermann, „müssen wir das Tempo hochhalten, unsere Chancen gut ausnutzen - und in Bremen zeigen, dass wir uns da in der Vorbereitung verbessert haben.“

Gut für den VfL: Personell ist die Lage mehr als entspannt, Alexandra Popp ist nach einer Erkältung ebenso einsatzbereit wie die technisch starke Norwegerin Caroline Hansen, die in der Vorrunde mit Knieproblemen oft nur als Joker zum Einsatz kam. „Ich kann Caro jetzt auch mal für mehr als nur 45 Minuten bringen“, freut sich Kellermann.

Ein Sieg in Bremen wäre nicht nur wichtig, um Platz zwei zu verteidigen, sondern auch um Schwung für‘s Spitzenspiel mitzunehmen - in der nächsten Woche kommt der Tabellenführer und Titelverteidiger FC Bayern zum VfL. „Aber soweit“, meint Kellermann, „denken wir jetzt noch nicht...“

apa

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