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VfL gibt sich keine Blöße im Breisgau

Frauenfußball-Bundesliga VfL gibt sich keine Blöße im Breisgau

Das war wichtig! Im Kampf um Platz zwei hat sich Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg gestern keine Blöße gegeben und fügte Gastgeber und Verfolger SC Freiburg mit 2:0 (1:0) die erste Heimniederlage zu. Vor 1500 Zuschauern hatte Lena Goeßling den SCF zu einem Eigentor gezwungen und Lara Dickenmann nachgelegt.

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Souveräner Sieg: Lara Dickenmann (l.) hatte für die Entscheidung gesorgt, am Ende bejubelten die VfLerinnen einen souveränen 2:0-Erfolg beim SC Freiburg.

Quelle: imago sportfotodienst

Freiburg hatte die erste große Chance, Hasret Kayikci (13.) zog aus abseitsverdächtiger Position davon und den Ball dann erst an VfL-Torfrau Almuth Schult, dann aber auch knapp am Tor vorbei.

Danach wurde es kurios. Denn Wolfsburgs Tore fielen eher aus dem Nichts, derweil die Gäste bessere Chancen ungenutzt ließen. Oder, wie Ramona Bachmann (40.), die den Pfosten traf, Pech hatten. „So viele Torchancen - wir hätten deutlich höher gewinnen können“, sagte Trainer Ralf Kellermann.

„Egal, wie die Tore fallen, ich bin froh, dass wir gewonnen haben“, sagte Goeßling, die den VfL auf Kurs gebracht hatte. Ihre clever flach hereingezogene Ecke lenkte Lena Petermann mit dem Schienbein ins eigene Netz - 1:0 für den VfL. Goeßling spielte nach längerer Zeit mal wieder in der Innenverteidigung, Babett Peter blieb draußen. Vanessa Bernauer war dafür nach einem Spiel Pause wegen Zahn-OP wieder dabei. Richtig brenzlig wurde es selten. Lina Magull, die vom VfL an Freiburg verliehene Mittelfeldspielerin, blieb blass.

Wolfsburg bot bei einer heimstarken Mannschaft, die sich nicht versteckte, eine solide Leistung, gewann verdient. Letzte Zweifel beseitige Dickenmann, die aus 18 Metern verdeckt flach ins Eck traf. Noch ein Tor aus dem Nichts, doch was zählte waren die Punkte. Anders als im Hinspiel, als der VfL ein 2:0 noch zu einem 2:2 vergeigte, ließ er diesmal nichts anbrennen.

SC Freiburg – VfL Wolfsburg   0:2 (0:1)
SC: Benkhart – Clarke, Schiewe, Puntigam, Karl – Schöne, Zehnder – Petermann (81. Starke), Magull (58. Gwinn), Aschauer (64. Wagner) – Kayikci.
VfL: Schult – Dickenmann, Fischer, Goeßling, Maritz – Bernauer, Bussaglia (79. Simic), Jakabfi (52. Kerschowski), Bachmann – Hansen (85. Wullaert), Popp.
Tore: 0:1 (17.) Petermann (Eigentor), 0:2 (78.) Dickenmann
Schiedsrichterin: Westerhoff (Bochum)
Zuschauer: 1500

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