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Popp und Peter bringen fast schon den Pott!

DFB-Pokal der Frauen Popp und Peter bringen fast schon den Pott!

Der Titelverteidiger steht wieder im Pokalfinale - und hat den Pott schon fast sicher. Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg lösten am Sonntag durch einen 2:1-(1:0)-Sieg gegen den SC Freiburg das Ticket für das Finale am 21. Mai in Köln.

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Der erste Streich: Alexandra Popp (2. v. l.) setzte zum Kopfball an - und bringt den VfL so gegen Freiburg in Führung.

Quelle: Imago

Und dort sind sie turmhoher Favorit gegen Überraschungsgegner SC Sand, der sensationell Meister Bayern München aus dem Pokal warf.

Vor gut 1700 Zuschauern begann der VfL mit viel Schwung und kam ganz früh zum 1:0. Lena Goeßling, gestern wieder als Innenverteidigerin aufgeboten, zirkelte einen Freistoß von links auf den langen Pfosten. Dort stieg Alexandra Popp am höchsten, wuchtete den Ball an SC-Keeperin Laura Benkarth vorbei zum 1:0 ins Netz. Wer gedacht hatte, dass es jetzt so weiter geht, sah sich getäuscht. Die Wolfsburgerinnen leisteten sich Fehler um Fehler im Spielaufbau, Mitte der ersten Halbzeit übernahmen die Gäste das Kommando - allen voran Lina Magull, vom VfL für diese Saison an die Breisgauerinnen ausgeliehen. Immer wieder versuchte die quirlige Mittelfeldspielerin Lücken in der VfL-Defensive zu finden. Dann der Aufreger, als Elise Bussaglia im Strafraum der Ball an die Hand gesprungen sein soll. SC-Trainer Jens Scheuer, der lautstark Elfmeter forderte: „Hier nicht zu pfeifen, hat das Spiel stark beeinflusst.“

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg lösten am Sonntag durch einen 2:1-Sieg gegen den SC Freiburg das Ticket für das Finale am 21. Mai in Köln.

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Nur drei Minuten nach dem Wechsel der Schock: Caroline Hansen blieb nach einem Foul verletzt liegen, musste mit einer Knieverletzung vom Platz. Damit hatte der VfL sein Auswechselkontingent - Ramona Bachmann und Isabel Kerschowski waren direkt nach der Pause gekommen - früh ausgeschöpft. Dennoch steigerte sich die Elf von Trainer Ralf Kellermann. Kerschowski zwang Nationalkeeperin Benkarth mit einem Distanzschuss zu einer Glanzparade. Dann das verdiente 2:0, als Peter nach Kopfball-Zuspiel von Popp den Ball versenkte. Doch Freiburg stemmte sich gegen die Niederlage, traf zwei Minuten vor dem Abpfiff zum 1:2. Jetzt ging bei den meisten VfLerinnen das Ligaspiel gegen den SC durch den Kopf, der damals in der Nachspielzeit noch ausglich. Diesmal nicht.

VfL Wolfsburg – SC Freiburg    2:1 (1:0)
VfL: Schult – Jakabfi (46. Blässe), Dickenmann, Fischer Goeßling, Peter – Jakabfi (46. Blässe), Bussaglia, Simic, Hansen (49. Kerschowski) – Popp.
SC: Benkarth – Lahr, Schiewe, Puntigam, Karl (80. Wagner) – Schöne, Magull – Petermann, Starke (75. Aschauer), Hegenauer (63. Gwinn) – Kaycikci.
Tore: 1:0 (5.) Popp, 2:0 (78.) Peter, 2:1 (88.) Gwinn.
Schiedsrichter: Kunkel (Hamburg).
Zuschauer: 1720.

dik

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