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VfL gegen Subotica: Es geht auch ums Selbstvertrauen

Fußball: Champions League der Frauen VfL gegen Subotica: Es geht auch ums Selbstvertrauen

Es geht auch ums Selbstvertrauen: Wenn die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg am Donnerstag (15 Uhr, live auf Eurosport) zum Champions-League-Auftakt bei Spartak Subotica in Serbien gastieren, wollen sie Schwung mitnehmen für das dann folgende Bundesliga-Spitzenspiel am Sonntag beim 1. FFC Frankfurt.

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Abschlusstraining in Subotica: Isabel Kerschowski (l.) und der VfL starten am Donnerstag in die Champions League.

Zuletzt lief es nicht so gut: 2:2 gegen Freiburg mit zwei Gegentoren in der Nachspielzeit, davor ein 0:1 bei Meister Bayern. Ausgerechnet Abwehrchefin Nilla Fischer hatte in beiden Spielen jeweils in den entscheidenden Momenten vor den Gegentoren gepatzt - und das kostete den VfL insgesamt drei Punkte. „Das ärgert sie selbst am meisten“, so VfL-Trainer Ralf Kellermann, der das Freiburg-Spiel am Montag noch mal per Videoanalyse aufgearbeitet hatte. „Nilla ist ein absoluter Vorzeigeprofi mit einer Top-Einstellung. Dass wir hundertprozentig hinter ihr stehen, habe ich ihr in der Besprechung auch noch einmal gesagt. Dass solche Fehler passieren, ist in einem Fußballerinnenleben nun einmal so.“

Dass am Donnerstag wieder was schiefgeht, ist unwahrscheinlich. Spartak Subotica, in den 70er Jahren als Eisenbahner-Frauenfußball-Klub gegründet, ist international kaum zweitklassig. Für den Klub, der in diesem Jahr zum fünften Mal serbischer Meister wurde, war schon das Überstehen des Quali-Turniers (2:1 gegen Benfica Lissabon, 4:1 gegen Noroc Nimoreni aus Moldawien, 3:0 gegen Osijek aus Kroatien) ein Riesenerfolg. Ein Umzug der „blauen Tauben“, wie sie genannt werden, für diese Partie nach Novi Sad wurde kurzfristig wieder verworfen. Das hätte die Anreise erleichtert.

Positiv: Nach acht Stunden Gesamt-Anreise war Wolfsburg da. Kellermann am Mittwochabend: „Es hat alles wie geplant geklappt. Wir sind gut angekommen.“ Sein Team wird Kellermann im Vergleich zum Freiburg-Spiel etwas umbauen; die Neuzugänge Ramona Bachmann und Tessa Wullaert sind am Donnerstag voraussichtlich wieder von Beginn an dabei.

apa

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