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VfL beim FC Chelsea – „Gefühltes Halbfinale“

Champions League der Frauen VfL beim FC Chelsea – „Gefühltes Halbfinale“

London. Auftakt für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg in der Women‘s-Champions-League 2016/17 - und das gleich mit einem Hammer-Spiel! Am Mittwoch (20 Uhr) gastiert der deutsche Vizemeister in der ersten Runde beim englischen Spitzenklub FC Chelsea. „Eigentlich eine gefühlte Halbfinal-Partie“, wie VfL-Trainer Ralf Kellermann findet.

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So war‘s in der vergangenen Saison: Der VfL bejubelt den 2:1-Sieg bei den Chelsea Ladies.

Quelle: Imago

Die Partie am Mittwoch im Londoner Stadion ist die Neuauflage des Achtelfinals der vergangenen Saison. Auch damals mussten die Wolfsburgerinnen zuerst in London antreten, allerdings nicht an der berühmten Stamford Bridge, sondern im kleinen Wheatsheaf Park. Beim 2:1-Sieg des VfL fielen durch Claire Rafferty (Chelsea) und Babett Peter (VfL) zwei Eigentore, den Siegtreffer erzielte später Caroline Hansen. „Das waren ganz schlechte Lichtverhältnisse“, erinnert sich Kellermann. Das wird am Mittwoch nicht so sein. An das Stadion an der Stamford Bridge erinnert sich der VfL-Coach besonders gern, schließlich holte sich der VfL dort 2013 seinen ersten Champions-League-Pokal durch einen 1:0-Sieg gegen Olympique Lyon.

„Die Vorfreude, dort spielen zu können, ist natürlich groß“, so Kellermann, der sich am Dienstag per Flieger mit dem VfL-Tross Richtung britische Metropole aufmachte. 18 Feldspielerinnen und drei Torhüterinnen gehören zum Kader. Fehlen wird aus privaten Gründen Keeperin Jana Burmeister, für die Manon Klett aus der Reserve dabei ist. Weiter muss Kellermann auf die angeschlagenen Luisa Wensing, Joelle Wedemeyer und Ramona Bachmann sowie auf die grippekranke Stephanie Bunte verzichten. Dafür zählt Nationalspielerinnen Anja Mittag, die am Samstag im Punktspiel gegen Duisburg geschont wurde, wieder zum Kader.

Kellermann und seine Schützlinge haben Respekt vor den Engländerinnen, wie der Coach betont, wollen sich aber nicht verstecken. Doch eins weiß der Wolfsburger Trainer auch: „Sie wollten uns nicht unbedingt schon in dieser Runde haben - und wir sie auch nicht...“

dik

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