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VfL bei den Bayern: Das Goldduell

Frauenfußball-Bundesliga VfL bei den Bayern: Das Goldduell

München. Gipfeltreffen in der Frauenfußball-Bundesliga: Am Sonntag um 14 Uhr trifft der deutsche Meister Bayern München auf den deutschen Pokalsieger VfL Wolfsburg. Die Partie, die live auf Sport 1 übertragen wird, ist ein Stelldichein von Nationalspielerinnen aus 13 Ländern - und lädt ein zu imposanten Zahlenspielereien...

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Gemeinsam zu Gold: Der deutsche Olympia-Kader, der in Rio den Turniersieg feierte war reichlich mit Spielerinnen aus Wolfsburg und München bestückt.

Quelle: imago

Allein zwölf Goldmedaillen-Gewinnerinnen von Rio 2016 stehen bei beiden Klubs unter Vertrag. Auf Seiten von Gastgeber München hat die erfahrene Melanie Behringer nach 111 Spielen nun ihre Karriere im DFB-Trikot beendet. Simone Laudehr, Sara Däbritz, Leonie Maier, Melanie Leupolz und Lena Lotzen zählen wie Behringer zu den Stammkräften der Bayern. Auf Wolfsburger Seite durften sich Torhüterin Almuth Schult, Babett Peter, Lena Goeßling, Alexandra Popp, Isabel Kerschowski und Zugang Anja Mittag über Gold freuen.

Die Kader beider Teams bestehen fast nur aus Internationalen. Weitere Deutsche, wie VfLerin Anna Blässe und Ex-VfLerin Verena Faißt, die zu den Bayern gewechselt ist, die nicht im Rio-Kader standen, haben schon internationale Erfahrung.

Hinzu kommen 20 weitere Nationalspielerinnen aus anderen Ländern. Die Schweiz ist mit sechs Spielerinnen vertreten: Noelle Maritz, Lara Dickenmann, Vanessa Bernauer und Ramona Bachmann beim VfL sowie Caroline Abbé und Vanessa Bürki in München. Mit drei Spielerinnen ist Österreich dabei: Torhüterin Manuela Zinsberger, Carina Wenninger und Viktoria Schnaderbeck laufen die Bayern auf. Zwei Aktive kommen aus Norwegen: Caroline Hansen trägt das VfL-Trikot, Nora Holstad Berge den München-Dress.

Den internationalen Reigen beim FC Bayern vervollständigen die Finnin Tinja-Riikka Korpela, die Japanerin Mama Iwabuchi und Lisa Evans aus Schottland.

Beim VfL gibt es zudem noch die Australierin Emily van Egmond, die Ungarin Zsanett Jakabfi, die Isländerin Sara Gunnarsdottir, die Belgierin Tessa Wullaert sowie die Französin Elise Bussaglia und die Schwedin Nilla Fischer.

Alles in allem kommen die Wolfsburgerinnen auf fast 1200 Länderspiele, die Bayern auf rund 800. Etliche Akteurinnen, darunter Behringer, Mittag, Bussaglia und Fischer haben über 100 Länderspiele absolviert.

Die Fans dürfen sich am Sonntag jedenfalls auf einen spannenden Bundesliga-Gipfel freuen.

von Dieter Kracht

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