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VfL: Kellermann warnt vor Marta

Frauenfußball-Bundesliga VfL: Kellermann warnt vor Marta

Am Mittwoch noch Bundesliga-Alltag, am Sonntag wieder internationale Bühne: Nach dem 2:0-Sieg gegen den SC Sand bekommen es die Fußballerrinnen des VfL Wolfsburg mit einem anderen Kaliber zu tun - um 18 Uhr gibt der schwedische Meister FC Rosengard im Champions-League-Viertelfinale seine Visitenkarte im AOK-Stadion ab.

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Auf sie müssen wir besonders aufpassen: VfL-Trainer Ralf Kellermann warnt vor Rosengards Brasilianerin Marta (M.).

„Wir bekommen es mit einem internationalem Top-Team zu tun, das die Champions League gewinnen kann“, meint Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann. „Die Chancen auf ein Weiterkommen stehen bei 50:50.“

Respekt hat der Trainer des Titelverteidigers vor allem vor der Offensive der Gäste. „Mit Marta, Ramona Bachmann und Anja Mittag sind sie dort ganz stark besetzt.“ Ob die drei Angreiferinnen alle auflaufen, ist aber nicht ganz sicher, denn die Schweizerin Bachmann hatte ihr Nationalteam beim Algarve-Cup wegen muskulärer Probleme frühzeitig verlassen. Am Sonntag im schwedischen Supercup-Finale gegen Linköpings FC (1:0 für Rosengard durch Marta) war sie nicht dabei. Der VfL-Coach hätte sicher nichts dagegen, würde Bachmann fehlen. „Da lässt sich Rosengard aber nicht in die Karten schauen“, so Kellermann, der Bachmann für genauso stark wie Marta hält.

Apropos Marta: Im letztjährigem Champions-League-Finale schoss die Stürmerin für ihren damaligen Klub Tyresö FF zwei Tore beim 4:3-Sieg des VfL. „Sie ist beidfüßig, extrem schnell und bevorzugt eine sehr aggressive Spielweise“, so Kellermann. „Dabei übersteigt sie allerdings manchmal die Grenze des Erlaubten.“ Aber: „Eigentlich mag ich solche Spielertypen, die mal ein Zeichen setzen.“ Dem will der VfL-Coach mit ähnlicher Spielweise entgegentreten, denn „wir wissen, dass Marta dann Probleme bekommt“.

dik

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