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VfL: „Für Jena ist es das Spiel des Jahres“

Frauenfußball-Bundesliga VfL: „Für Jena ist es das Spiel des Jahres“

Viertletztes Bundesliga-Spiel für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg - und das mit einem Minikader. Für die Partie morgen (14 Uhr) beim USV Jena stehen Trainer Ralf Kellermann nur 14 Feldspielerinnen zur Verfügung. Mit einem Sieg kann der VfL an Spitzenreiter Bayern München wieder vorbeiziehen.

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Im Kader des Bundesliga-Teams: Joelle Wedemeyer (l.) rutscht aufgrund der vielen Ausfälle fürs Spiel in Jena rein.

Quelle: afp

Die Verletztenliste beim amtierenden Meister ist lang (WAZ berichtete). Allein elf Feldspielerinnen stehen nicht zur Verfügung, darunter das Mittelfeld-Herzstück mit den Nationalspielerinnen Nadine Keßler und Lena Goeßling.

Angesichts der großen Ausfallliste und der Abstellungen zu den verschieden Nationalmannschaften war die Vorbereitung auf die Partie in Jena verständlicherweise nicht optimal. „Am Mittwoch hatte ich aus unserem Kader fünf Feldspielerinnen auf dem Platz“, berichtet Kellermann. Einen Tag später waren es immerhin schon acht. Zum heutigen Abschlusstraining erwartet der VfL-Coach dann die Spielerinnen, die die Reise nach Jena antreten werden.

Abwehrchefin Nilla Fischer, die mit Schweden im Testspiel gegen Dänemark 3:3 spielte, ist gestern ebenso heimgekehrt wie Angreiferin Caroline Hansen, die mit Norwegen eine 2:3-Niederlage gegen WM-Debütant Niederlande kassiert hatte. Auch dabei sein wird Joelle Wedemeyer, die in dieser Woche mit der U-19-Nationalmannschaft die EM-Qualifikation geschafft hat. „Joelle ist auf jeden Fall in Jena im Kader“, so Kellermann.

Unterschätzen wird der VfL die Gastgeber nicht. Kellermann erinnert daran, dass Jena immer mal wieder einen von den Top-Klubs ärgern kann: „Gegen Frankfurt haben sie erst in der 90. Minute durch einen Elfmeter verloren.“ Und: „Für den USV wird es das Spiel des Jahres, sie werden gegen uns alles geben.“

dik

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