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VfL-Frauen: Einblicke ins Allerheiligste

Frauenfußball VfL-Frauen: Einblicke ins Allerheiligste

Morgen spielen die VfL-Fußballerinnen in der Champions League beim SV Neulengbach in Österreich. Demnächst gewähren die erfolgreichen Wolfsburgerinnen Einblicke in Orte, die eigentlich als Allerheiligstes gelten.

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Auch das gibt‘s sonst für Fans und Journalisten nicht zu sehen: VfL-Mittelfeldspielerin posiert für den Kalender in der Eistonne.

Hier darf außer den Spielerinnen und Betreuern niemand hin! Doch jetzt gibt es Fotos von sonst so abgesicherten Orten. Zu sehen sind die im Teamkalender 2015 - und heute in der AZ/WAZ. „Wir wollten uns im Kalender 2015 gern anders präsentieren und den Fans Einblicke geben, die sie ansonsten nicht bekommen“, sagt Trainer Ralf Kellermann, der sonst streng darauf achtet, dass er mit seiner Mannschaft dort unter sich bleibt.

Auf den Fotos zu sehen ist etwa Stürmerin Alex Popp in der Kabine. Dort spaziert nicht mal der Trainer ein und aus, wie er möchte. „Natürlich habe ich Zutritt zur Kabine, wähle aber die größtmögliche Distanz. Ansprachen beispielsweise erfolgen zu abgesprochenen Zeiten“, so Kellermann.

Auch Trainingsinhalte der aktuell erfolgreichsten Frauenmannschaft sind fotografiert worden. Etwa wie Mittelfeldspielerin Selina Wagner in der Eistonne regeneriert. Darauf schwören die VfLerinnen seit Jahren. „Es ist sportwissenschaftlich erwiesen, dass die Eistonne kombiniert mit Radfahren die beste Regeneration ist“, verrät Kellermann. Auch im Kraftraum verbringen seine Spielerinnen viel Zeit. „Gezieltes Kraft-Athletiktraining ist bei uns fester Bestandteil jeder Trainingswoche“, so der Coach.

Regelmäßig lernen ausländische Spielerinnen wie Caroline Hansen oder Jovana Damnjanovic Deutsch - auch das ist dokumentiert. Kellermann: „Innerhalb des Teams gibt es zwar keine Verständigungsprobleme, da alle Spielerinnen Englisch sprechen. Trotzdem ist der Deutschunterricht ein wichtiger Bestandteil. Die Eingliederung in die Mannschaft, aber auch das alltägliche Leben ist viel einfacher, wenn die Spielerinnen Deutsch können. Nach Möglichkeit findet der Unterricht zweimal pro Woche statt, Hausaufgaben gehören natürlich auch dazu.“

rs

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