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VfL: Erst der Frust, dann die Party

Frauenfußball VfL: Erst der Frust, dann die Party

Die Enttäuschung war groß: Mit einem Sieg im letzten Spiel 2015 wollten die Fußballerinnen des VfL in die Winterpause gehen - doch daraus wurde nichts. Der USV Jena legte Wolfsburg mit dem 2:1-Sieg die dritte Heimspiel-Niederlage auf den Gabentisch.

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Weihnachtsfeier: Nadine Keßler (l.) und Noelle Maritz konnten nach dem 1:2 gegen Jena schon wieder lachen.

„Wir hatten uns das anders vorgestellt“, sagte Trainer Ralf Kellermann. „Nach dem frühen 0:1 war eine leichte Unsicherheit bei uns zu spüren, schon wieder zu Hause im Rückstand zu liegen.“ Mit einer ernüchternden Heimbilanz geht es jetzt in die Winterpause. Von 18 Zählern haben Lena Goeßling und Co. nur sieben eingefahren. „Es ist schon kurios“, gab Kellermann zu. „Denn bis auf das Potsdam-Spiel haben wir gute Leistungen gezeigt. Eine Erklärung habe ich nicht.“

Auch Goeßling war die Ratlosigkeit ins Gesicht geschrieben, sie sagte: „Nach dem frühen Rückstand haben wir uns zu viele individuelle Fehler geleistet.“ Fehler wie beim 0:1, als Merle Frohms USV-Spielerin Lucie Vonkova anschoss und der Ball ins VfL-Tor kullerte. Einen Vorwurf wollte Goeßling der Torhüterin nicht machen: „Merle ist noch jung, Fehler gehören dazu. Daraus kann man lernen.“

Nach dem Spiel verabschiedete sich das Team mit Weihnachtsgrüßen auf der Videowand von den Fans, anschließend ging‘s zur Weihnachtsfeier in die Brackstedter Mühle - wo trotz der Pleite auch schon wieder ein wenig gelacht werden konnte.

dik

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