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Trainer uneinig: Kellermann contra Wörle

Frauenfußball-Bundesliga Trainer uneinig: Kellermann contra Wörle

Wenn der Lufthansa-Streik nicht dazwischen kommt, heben die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg am späten Donnerstagnachmittag zum ersten Spitzenspiel der Saison ab: Am Freitagabend (18 Uhr, live auf Eurosport) steigt die Bundesliga-Partie beim deutschen Meister Bayern München.

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Das erste Spitzenspiel der Saison: Am Freitag gastiert Vizemeister VfL Wolfsburg bei Titelverteidiger Bayern München.

Ohne Niederlage und mit nur sieben Gegentoren hatte der FC Bayern in der Vorsaison den VfL als Meister abgelöst. Mit Lisa Evans (Potsdam), Nicole Rolser (Liverpool), Véronica Boquete (Frankfurt) und vor allem Sara Däbritz (Freiburg) holten die Münchnerinnen Top-Verstärkungen - und sind wie der VfL (und Frankfurt) mit zwei Siegen in die Saison gestartet.

Dennoch schiebt Bayern-Trainer Thomas Wörle die Favoritenrolle in Richtung VfL. „Wolfsburg ist sicherlich weit weg von allen anderen Vereinen, allein vom Budget her“, sagt er - und provoziert damit Widerspruch von seinem Wolfsburger Kollegen Ralf Kellermann. „Wenn man das hört, kann man darüber nur schmunzeln“, so der VfL-Trainer. Wörle solle „auch mal offensiv zu seinem Top-Kader stehen, statt zu sagen, Wolfsburg würde über allem stehen“. Bayern-Nationalspielerin Melanie Leupolz saß zuletzt beim 2:0 in Köln nur auf der Bank. „Das“, so Kellermann, „sagt ja schon einiges“.

In der Vorsaison endeten beide Duelle 0:0, Vizemeister VfL kassierte insgesamt sogar noch weniger Gegentore (vier) als die Münchnerinnen. „Ich möchte einen Entwicklungsschritt bei meiner Mannschaft sehen“, fordert Kellermann, der im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen Bremen dieselbe Elf aufbieten kann. „Wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken, wollen den Bayern auf Augenhöhe begegnen“, so der Trainer, um dann schmunzelnd hinzuzufügen: „Oder vielleicht ein bisschen mehr...“

apa

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