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Torloses Remis mit zwei Heldinnen

Frauenfußball Torloses Remis mit zwei Heldinnen

Am Ende hatte das Top-Spiel der Frauenfußball-Bundesliga keine Tore und keinen Sieger – aber zwei Heldinnen zwischen den Pfosten. 0:0 trennten sich Bayern München und der VfL, damit bleiben die Wolfsburgerinnen an der Tabellenspitze und haben den dritten Titelgewinn in Folge weiterhin in der eigenen Hand.

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Gehalten! Aus kürzester Distanz kommt Vanessa Bernauer zum Abschluss, aber Torfrau Tinja-Riikka Korpela rettet dem FC Bayern das 0:0.

Dass es keine Tore gab, hatte zwei Gründe. Der erste hieß Almuth Schult. Nach einer Rückgabe von Nilla Fischer (die auf dem Rücken liegend den Ball zu Schult gespielt hatte), knallte Melanie Behringer den indirekten Freistoß (angetippt von Katherine Stengel) aus sechs Metern drauf; Schult parierte mit dem Knie.

Der zweite Grund: Zwei Minuten vor Schluss bekam Tinja-Riikka Korpela die Gelegenheit, sich auf mindestes ebenso spektakuläre Weise auszuzeichnen: Nach Vorarbeit von Alex Popp kam Vanessa Bernauer drei (!) Meter vorm Tor an den Ball, schoss aus der Drehung – und vom Körper der finnischen Nationaltorhüterin sprang der Ball an die Latte und zurück ins Feld.

Zwei Szenen, die das Spiel hätten entscheiden können – und die auch beispielhaft für die beiden Halbzeiten waren. Denn vor der Pause begann Wolfsburg zwar druckvoll, die gefährlicheren Szenen aber hatten die Münchnerinnen. Nach dem Seitenwechsel kam der VfL immer gefährlicher in Tornähe, war aber im Abschluss eine Spur zu harmlos.

Und so bleibt in der Tabelle (fast) alles beim alten: Wolfsburg hat zwei Punkte Vorsprung vor den Bayern. Aber die Verfolger des Spitzenduos sind etwas näher rangerückt: Frankfurt gewann (nach 0:1-Rückstand) in Sand, Potsdam fertigte Freiburg mit 6:1 ab.

apa

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