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Sonntag wird der VfL endlich mal gefordert

Frauenfußball Sonntag wird der VfL endlich mal gefordert

Mit insgesamt 26:0 Toren haben die VfL-Fußballerinnen ihre jüngsten vier Spiele gewonnen. Das ist deutlich, aber kaum spannend. Am Sonntag (14 Uhr) kommt mit der SGS Essen ein Bundesliga-Gegner, bei dem Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann „etwas mehr Gegenwehr“ erwartet.

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Na, wird‘s endlich mal wieder etwas enger? Zuletzt ballerten die VfL-Fußballerinnen um Alexandra Popp (l.) ihre Gegnerinnen mit 26:0 Toren in vier Spielen weg - am Sonntag kommt die SGS Essen, die bisher alle Auswärtsspiele in dieser Saison gewonnen hat.

7:0 bei Liga-Schlusslicht Herford, 8:0 im Pokal gegen Cloppenburg und in zwei Champions-League-Spielen insgesamt 11:0 gegen Neulengbach - was toll klingt, muss nicht immer alle so begeistern. „Fragen Sie mal die Spielerinnen, das macht keinen Spaß“, weiß Kellermann. „Wir wollen gewinnen, aber dabei auch gefordert werden.“

Das verspricht er sich vom Spiel gegen Essen. Der Klub steht auf Tabellenplatz fünf - gleich hinter den großen Vier, die den Titel unter sich ausmachen werden. Und: Die SGS hat bisher alle ihre vier Auswärtsspiele in dieser Saison gewonnen. „Das ist eine Mannschaft, die immer in der Lage ist, gegen starke Gegner zu punkten“, warnt Kellermann. „Das wird ein etwas anderes Spiel als unsere Partien zuletzt. Darauf können wir uns freuen.“

Nichtsdestotrotz „sind wir in der Pflicht, drei Punkte zu holen“, stellt der Trainer fest. Dass die drei Konkurrenten an der Tabellenspitze an diesem Spieltag gegen leichtere Gegner Punkte lassen, ist unwahrscheinlich. Um im Titelrennen keinen Boden zu verlieren, gibt es nur ein Ziel: „Wir wollen bis Weihnachten kein Liga-Spiel mehr verlieren und natürlich am liebsten als Spitzenreiter überwintern“, sagt Mittelfeldspielerin Lena Goeßling, die morgen wieder mit der genesenen Vanessa Bernauer an ihrer Seite auflaufen könnte. Fehlen wird Offensivspielerin Isabel Kerschowski, die mit Fieber flachliegt.

rs

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