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So sieht VfL-Coach Kellermann die Liga

Frauenfußball-Bundesliga So sieht VfL-Coach Kellermann die Liga

Am Freitag eröffnete Titelverteidiger Bayern München gegen Turbine Potsdam (3:1) die neue Saison der Frauenfußball-Bundesliga. Wie sieht Ralf Kellermann, Trainer des VfL Wolfsburg, die Liga in der Spielzeit 2015/16? Wer spielt um den Titel, wer wird es diesmal schwerhaben?

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Zwei Favoriten: Der 1. FFC Frankfurt (l. Dzsenifer Marozsan) und der VfL Wolfsburg (r. Babett Peter).

Quelle: Imago

Der VfL, der in den vergangenen drei Jahren sechs Titel gewann, darunter das Triple 2013, steigt am Samstag (14 Uhr) beim FF USV Jena in die Saison ein. Und wird laut Kellermann neben Bayern München, 1. FFC Frankfurt und Turbine Potsdam um Platz eins und zwei spielen. Vor allem vor den Bayern hat der VfL-Coach Respekt. „Sie haben sich personell noch einmal richtig verstärkt.“ So laufen jetzt auch Veronica Boquete (Frankfurt), Lisa Evans (Potsdam) und Sara Däbritz (Freiburg) für München auf. „Das ist schon Qualität.“

Kommen auch andere Klubs in Frage? „Ich traue es noch keinem zu, die Lücke zwischen Platz fünf und vier zu schließen“, meint Kellermann. Allerdings gibt es für den Coach Vereine, die den Abstand zu den großen vier Mannschaften verringern können, wie zum Beispiel Freiburg und Leverkusen. Der Werksklub hat sich mit Nationalspielerin Annike Krahn, die von Paris St. Germain in die Bundesliga zurückgekehrt ist, verstärkt. „Eine absolute Führungspielerin.“

Dass mit Werder Bremen und dem 1. FC Köln zwei Teams von Männer-Bundesligisten aufgestiegen sind, ist für Kellermann kein Problem: „In der Liga ist es immer noch eine gesunde Mischung. Sicher ist es von Vorteil, dass sieben Vereine die Infrastruktur der Männer-Bundesligisten mitnutzen können. Aber reine Frauenfußball-Klubs wie Frankfurt, Potsdam und auch die SGS Essen werden weiter eine wichtige Rolle spielen.“

dik

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