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„Sieben, acht Spielerinnen nicht in Normalform“

Frauenfußball-Bundesliga „Sieben, acht Spielerinnen nicht in Normalform“

Ist der Traum vom Champions-League-Triple für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg ausgeträumt? Nach dem 0:2 gegen Paris St. Germain muss sich der Titelverteidiger im Rückspiel am kommenden Sonntag (18 Uhr) gewaltig steigern, will er sich das Final-Ticket für den 14. Mai in Berlin noch sichern.

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Platzverweis: Die schwedische Schiedsrichterin Pernilla Larson (l.) schickte VfL-Trainer Ralf Kellermann auf die Tribüne.

Quelle: Boris Baschin

„Ein verdienter Sieg für Paris“, gab Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann zu. „Wir haben in 90 Minuten nur eine Chance. Paris hatte mehr Ruhe und mehr Kontrolle im Spiel, während bei uns sieben, acht Spielerinnen nicht in Normalform gespielt haben.“

Dass beim VfL etliche Hochkaräter wie Nadine Keßler, Lena Goeßling, Luisa Wensing sowie kurzfristig auch noch Torhüterin Almuth Schult (Wade) und Zsanett Jakabfi (Knieprobleme) verletzungsbedingt fehlten, wollte Kellermann nicht als Entschuldigung gelten lassen: „Wir haben mit dem Kader, der zur Verfügung stand, schon deutlich besser gespielt.“ Das will der VfL im Rückspiel zeigen. Martina Müller: „Wir haben das Potenzial, das Spiel zu drehen. Wir können das schaffen!“

Kellermann selbst musste zu allem Überfluss auch noch auf die Tribüne. Nach einer der vielen fragwürdigen Entscheidungen von Schiedsrichterin Pernilla Larsson schickte die Schwedin den protestierenden Wolfsburger vom Platz.

Paris-Coach Farid Benstiti war verständlicherweise glücklich - aber noch nicht euphorisch: „Wir müssen die zweite Halbzeit am Sonntag in Paris auch noch bestehen. Das wird bei Wolfsburgs Qualität schwer genug.“

dik

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Gefallener Favorit: So viel Lina Magull (l.) fiel auch der VfL Wolfsburg gegen Paris in der Frauenfußball-Champions-League. Eine 0:2-Niederlage gilt es im Rückspiel auszubügeln.

Martina Müller weinte bei ihrer Auswechslung, und das lag nicht nur daran, dass es das letzte Heimspiel ihrer großen VfL-Karriere war. Auch die Partie und das Ergebnis waren traurig: Mit 0:2 (0:2) unterlagen Wolfsburgs Fußballerinnen am Samstag im Halbfinal-Hinspiel der Champions League gegen Paris St. Germain.

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